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Davidson: "Spa war das schlimmste Rennen"

24. September 2007 - 16:25 Uhr

Der Super Aguri-Pilot geht davon aus, dass der Große Preis von Belgien für das Team ein Ausrutscher war und man von nun an wieder stärker sein wird

Anthony Davidson
Anthony Davidson ist überzeugt, dass es in Fuji wesentlich besser laufen wird
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für das Überraschungsteam des Jahres, Super Aguri, war der Große Preis von Belgien eine herbe Enttäuschung. Weil ein neuer Heckflügel den teaminternen Sicherheitstest nicht bestanden hatte, konnte man diesen nicht einsetzen und hatte dadurch größere Probleme als erwartet, die Reifen zum Arbeiten zu bewegen.

Dies wurde durch die Ergebnisse offensichtlich. In der Qualifikation belegte man die Plätze 19 und 21, musste sich damit sogar einem Spyker geschlagen geben - und beiden Honda. Im Rennen sah man zwar die Zielflagge, aber man konnte nur den Spyker von Sakon Yamamoto hinter sich lassen - dabei war den Japanern zuvor häufig das Kunststück gelungen, vor dem "Mutterteam" Honda ins Ziel zu kommen.

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Anthony Davidson, der noch mehr mit Problemen zu kämpfen hatte als Teamkollege Takuma Sato, ist jedoch zuversichtlich, dass man in Japan wieder besser aufgestellt sein wird: "Fuji erfordert eine andere Aerodynamik-Konfiguration als Belgien, Spa sollte also die einzige Strecke sein, auf der wir so gelitten haben", wird der Brite von 'autosport.com' zitiert. "Wir wussten nach dem Test schon, dass es derart sein würde."

Man werde in Fuji mit Sicherheit nicht auf den Plätzen 19 und 21 in der Startaufstellung stehen: "Wir werden dort stark sein". Und auch in China und Brasilien erwartet er seinen Arbeitgeber stärker, schließlich lief es dort auch schon im vergangenen Jahr gut. "Man hat hin und wieder diese harten Rennen. Und davon hatten wir in diesem Jahr nicht viele", so der 28-Jährige weiter. "Spa war bei weitem unser schlimmstes Wochenende."

Das Ziel für die restliche Saison ist klar, man möchte den siebten Rang verteidigen und damit auch vor Honda bleiben, was ein sensationeller Erfolg wäre. Das kleine Privatteam hat derzeit zwei WM-Zähler mehr auf dem Konto als Honda. Für Davidson ist dies jedoch nicht das Ziel schlechthin: "Ich fahre einfach das Auto so schnell wie ich kann, mehr kann ich nicht tun."

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