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Bridgestone: Mehr Spannung durch den Einheitsreifen

04. September 2007 - 18:28 Uhr

Reifenhersteller Bridgestone ist überzeugt, dass die diesjährige Formel-1-Weltmeisterschaft auch von der Einführung des Einheitsreifens profitiert

Kees van de Grint
Kees van de Grint ist zufrieden, wie die erste Saison als "Solist" verlaufen ist
© Bridgestone Motorsport

(Motorsport-Total.com) - Fünf Rennen sind es noch bis zum Ende der Formel-1-Saison 2007. Die beiden McLaren-Mercedes-Piloten haben die beste Chance, am Ende der Saison als Weltmeister dazustehen, aber auch die Ferrari-Fahrer dürfen noch lange nicht abgeschrieben werden.

In Bezug auf die Geschwindigkeit nehmen sich die Autos der beiden Top-Teams nicht viel, wäre Ferrari in der Lage gewesen, ein zuverlässigeres Auto zu besitzen, wäre der Abstand noch knapper, als er das jetzt schon ist.

Den spannenden Titelkampf haben die Fans der "Königsklasse des Motorsports" auch der Tatsache zu verdanken, dass es in diesem Jahr nur noch einen Reifenhersteller gibt, der alle Teams mit identischen Pneus ausrüsten muss. Damit konnte weder Ferrari noch McLaren-Mercedes einen Vorteil bei den Reifen genießen.

"Der Automobilweltverband FIA wollte einen der Faktoren wegnehmen, der die Weltmeisterschaft beeinflusst, und das haben wir geschafft", erklärt Kees van de Grint, der sich bei dem Reifenhersteller aus Tokio um das Formel-1-Projekt an der Strecke kümmert. Dank seiner 22 Jahre Erfahrung in verschiedenen Motorsport-Bereichen wie der Formel 3, Le Mans und der DTM war der Holländer die ideale Person, um sich um das Bridgestone-Engagement in der Formel 1 zu kümmern.

"In den vergangenen Jahren hätten wir das Rennen gewonnen, wenn wir bessere Arbeit geleistet hätten", erklärt van de Grint. "Wenn jemand anderes bessere Arbeit geleistet hätte, dann hätte wohl er das Rennen gewonnen. Nun gibt es zwei Hauptfaktoren, die das Ergebnis des Rennens beeinflussen: Der Fahrer und die Aerodynamik."

"Natürlich ist es Aufgabe der Teams, das Maximum aus den beiden Reifen-Spezifikationen zu holen, die wir für jedes Rennen zur Verfügung stellen. Wir sehen nach wie vor bei den Teams unterschiedliche Strategien, auf welchen Abschnitten des Rennens sie die verschiedenen Mischungen verwenden, aber die hauptsächlichen Faktoren sind nun der Fahrer und das Setup des Autos."

"Bridgestone hat nach wie vor eine wichtige Rolle in der Formel 1 zu spielen, und wir sind entschlossen, weiterhin einen sicheren und konkurrenzfähigen Reifen für alle Teams zur Verfügung zu stellen. Wir werden immer sicherstellen, dass alle Teams von uns die gleiche Aufmerksamkeit genießen werden", versichert van de Grint.

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