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Bartels: Ralf Schumacher ist überbezahlt
FIA-GT-Weltmeister Michael Bartels findet, dass Ralf Schumacher überbezahlt ist und es schwierig haben wird, in der Formel 1 zu bleiben
(Motorsport-Total.com/sid) - Für den FIA-GT-Champion Michael Bartels hat der bei Toyota umstrittene Ralf Schumacher keine Formel-1-Zukunft mehr: "Es wird schwierig für Ralf, für 2008 noch ein Cockpit zu bekommen. Vor allem, wenn man sieht, wie viele junge Leute in der Warteschleife sind. Bei einem Topteam wird er ganz sicher keinen Vertrag mehr bekommen", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot dem 'sid'.
Über Schumachers Jahresgage von geschätzten 14 Millionen Euro kann Bartels nur den Kopf schütteln: "Aufgrund der aktuellen Leistung ist Ralf sicher völlig überbezahlt", so der 39-Jährige aus Plettenberg. "Schumi II" habe seine Gage damals ausgehandelt, weil Toyota dachte, dafür einen Siegfahrer zu bekommen, mutmaßte Bartels und nahm seinen Landsmann etwas in Schutz: "Doch mit dem Auto kann man nicht gewinnen. Man kann aus einer Schnecke kein Rennpferd machen."

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Bei Toyota stimme das Gesamtpaket nicht, es gebe überall nur Baustellen, urteilte Bartels. Schumacher habe in anderen Renställen zuvor schon gezeigt, dass er es kann: "Bei Toyota fährt er aber ständig nur im Niemandsland, das ist alles sehr, sehr traurig", sagte der Sauerländer. Das Toyota-Team sei das teuerste im Formel-1-Zirkus - und stelle seit Jahren nichts auf die Beine. Die Japaner, die das Formel-1-Projekt von Köln aus steuern, geben angeblich rund 400 Millionen Euro pro Saison aus.
Bartels selbst hat große Ziele in diesem Jahr. Zusammen mit der Vitaphone-Mannschaft aus Herborn will er in den ausstehenden vier Rennen der FIA-GT-Meisterschaft den Titel in der Teamwertung erfolgreich verteidigen. In der Fahrerwertung will Bartels seinem Teamkollegen Thomas Biagi aus Italien im werksunterstützten Maserati MC12 zum Titelgewinn verhelfen. Der nächste Lauf findet am Samstag als erstes Nachtrennen dieser Serie auf dem italienischen Adria-Kurs statt.









