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Bahrains Kronprinz spendet für Stewarts Stiftung

26. September 2007 - 10:16 Uhr

Die einst von Jackie Stewart gegründete Mechaniker-Stiftung feierte mit einer Spende von Bahrains Kronprinzen ihr 20. Jubiläum

Jackie Stewart
Stewart setzt sich für jene Leute ein, die unter anderem an seinem Auto schraubten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Scheich Salman bin Hamad Al Khalifa, Bahrains Kronprinz, wird innerhalb der kommenden fünf Jahre umgerechnet rund 143.500 Euro für den 'Grand Prix Mechanics Charitable Trust' spenden, dies wurde am Rande der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläums der Stiftung bekannt gegeben, die im Februar 1987 von Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart gegründet wurde.

Heute betreut die Stiftung Mechaniker von Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Mike Hawthorn, Graham Hill, Jim Clark und natürlich Jackie Stewart - bis hin zu Mechanikern von "moderneren" Fahrern wie Martin Brundle, Johnny Herbert und Lewis Hamilton.

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"Diese Stiftung soll Mechanikern und ihrer Familie helfen, wenn sie problematische Zeiten durchmachen oder sich in Not befinden - ob dies gesundheitliche, finanzielle oder sonstige Schwierigkeiten sind", erklärt Stewart im Interview mit 'ITV'.

Mittlerweile funktioniert die Stiftung gut, jedoch benötigte der Schotte zu Beginn einige Geduld, musste kreativ sein, um Geld zu sammeln: "Wir veranstalteten Events wie Tontauben-Schießen, Fahrtage in Silverstone, und wir versuchten, so viel Geld wie möglich zu sammeln."

Mittlerweile unterstützen die Stiftung auch die meisten Teams, so dass man eine beachtliche Summe für den Fall der Fälle zur Seite legen konnte, rund 2 Millionen Euro: "Aber langfristig gesehen ist dies nicht wirklich ausreichend."

Ursprünglich war die Stiftung für Notfälle gegründet worden, die eine große finanzielle Hilfe nach sich ziehen, wie zum Beispiel nach einem Feuerunfall in der Boxengasse. Doch mittlerweile ist nicht nur die Technik besser geworden, sondern die Mechaniker werden durch ihre Teams auch versichert.

Dennoch gibt es weiterhin Bedarf für Hilfe, wie Stewart erklärt: "Wir bekommen es nun mit vielen Mechanikern im fortgeschrittenen Alter zu tun, die eine Krankheit haben, für die sie sich die Behandlung nicht leisten können, oder es gibt beim 'National Health Service' derart lange Wartezeiten, dass wir ihnen in der einen oder anderen Form helfen müssen."

"Es gibt traurige Fälle, zum Beispiel wo ein Grand-Prix-Mechaniker entweder durch einen Verkehrsunfall oder durch Krankheit verstarb und seine Familie nicht einmal genug Geld hatte, um die Beerdigung zu zahlen. Das ist manchmal traurig, und wir waren in der Lage, diese Unterstützung zu geben."

Über den Beitrag des Kronprinzen von Bahrain freut sich der 68-Jährige: "Dies ist eine sehr nette Geste von einem Mann, der für die Gründung des Großen Preises in Bahrain verantwortlich ist. Wir heißen das also sehr willkommen."