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BMW Sauber F1 Team mit Qualifying zufrieden

15. September 2007 - 16:48 Uhr

Obwohl sich Nick Heidfeld einen kleinen Fehler erlaubte und Robert Kubica nicht optimal vorbereitet ins Qualifying ging, ist man im Team zufrieden

Robert Kubica
Robert Kubica wird um zehn Startplätze nach hinten versetzt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Qualifying zum Großen Preis von Belgien belegte Robert Kubica Platz fünf (+1,002 Sekudnen), Nick Heidfeld kam auf Rang sieben (+1,415 Sekunden). Er wird allerdings einen Platz in der Startaufstellung aufrücken, weil Kubica um zehn Plätze zurückgesetzt wird. Der Pole war im Freien Training am Vormittag mit einem Motorschaden stehen geblieben. Dieser ereignete sich bereits nach den Installationsrunden, somit konnte er auch seine Qualifying-Vorbereitung nicht erledigen. Der Motor, der bereits auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza im Einsatz gewesen war, wird noch am Samstag zur Fehleranalyse nach München gebracht.

"Der gestrige Tag", so Kubica, "war schon enttäuschend, aber das Training heute Vormittag noch mehr. Wir konnten nichts für das Qualifying ausprobieren. Und wenn das Qualifying angefangen hat, darf man nichts mehr ändern."


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"Ich bin schon früh rausgefahren, ehe es so richtig losging. Als Vorbereitung für das Top-10-Qualifying haben wir in der ersten Viertelstunde zwei Outings gemacht, und das hat sich ausgezahlt. Unterm Strich war es ein gutes Qualifying, und im Rennen kann alles passieren."

"Das Ergebnis ist in Ordnung", meint Heidfeld. "Mein erster Versuch im letzten Qualifying-Abschnitt hat nicht funktioniert, weil sich Alonso gedreht hat und deshalb gelbe Flaggen gezeigt wurden. Die letzte Runde war okay - nicht perfekt, aber es war auch kein Fehler drin. Im zweiten Qualifying-Teil sind wir sicherheitshalber ein zweites Mal rausgefahren, es hätte aber auch so gereicht. Ich denke, im Rennen kann ich mich noch etwas nach vorne orientieren."

"Auch beim 14. Saisonlauf", freut sich BMW Motorsport Direktor Mario Theissen, "haben wir mit beiden Autos das Top-10-Qualifying erreicht."

"Leider mussten wir an Roberts Auto nach dem Freien Training den Motor wechseln. Obwohl er wegen des Schadens das Training am Vormittag verpasst hat, hat er im Qualifying als Fünfter ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Jetzt wird er zehn Plätze zurückgestuft, aber ich denke, auch von dort ist noch Einiges möglich."

"Nick hatte keine technischen Probleme. Er hat allerdings auf der letzten schnellen Runde im mittleren Sektor etwas Zeit und damit auch eine Position eingebüßt."

Willy Rampf, Technischer Direktor: "Zum 14. Mal in Serie haben wir es ins Top-10-Qualifying geschafft, das spricht für unsere Konstanz. Bei Nick lief heute soweit alles nach Plan, allerdings ließ seine Zeit im zweiten Qualifying-Abschnitt auf noch mehr hoffen."

"Für Robert war es ein sehr schwieriger Tag, umso höher ist seine Leistung einzustufen. Wir hatten das Setup seines Autos von gestern auf heute erheblich verändert. Deshalb war es für ihn besonders nachteilig, dass er wegen des Motorschadens am Morgen nicht fahren konnte."

"Offensichtlich haben unsere Ingenieure sehr gute Arbeit geleistet, wie seine fünftbeste Zeit beweist. Nun muss Robert morgen versuchen, sich durchs Feld zu arbeiten. Trotzdem werden wir versuchen, mit beiden Autos in die Punkte zu fahren."

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