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Alonso verteidigt sich: "Das ist eine Lüge!"

07. September 2007 - 12:19 Uhr

McLaren-Mercedes-Pilot Fernando Alonso wehrt sich gegen den Vorwurf, er sei in den Spionageskandal involviert: "Das ist eine Lüge!"

Fernando Alonso
Alonso verteidigt sich gegen den Vorwurf, er besitze Ferrari-Informationen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gegen Fernando Alonso besteht der akute Verdacht - ein Brief von FIA-Präsident Max Mosley bestätigt dies -, in den Spionagefall involviert zu sein. Angeblich soll der Doppelweltmeister schon im Frühjahr von Testfahrer Pedro de la Rosa Ferrari-Informationen über das Setup per E-Mail erhalten haben. De la Rosa, so die Anschuldigungen, habe diese von Ex-McLaren-Chefdesigner Mike Coughlan zugespielt bekommen.

Bei diesen Anschuldigungen handelt es sich offenbar um die neue Beweislage, wegen der die für 13. September in Paris angesetzte Verhandlung vor dem Internationalen Berufungsgericht verschoben und durch eine weitere Anhörung vor dem World Council der FIA ersetzt wurde. McLaren-Mercedes wird am kommenden Donnerstag Gelegenheit haben, sich zu verteidigen, aber fest steht: Die Schlinge um die Silberpfeile wird immer enger zugezogen.

Alonso will die Vorwürfe allerdings nicht auf sich sitzen lassen: "Das ist eine Lüge!" Ungeachtet dessen wolle er sich auf die verbleibenden fünf Rennen konzentrieren und ansonsten nichts mehr zum Spionagefall sagen - genau wie übrigens auch sein Team, das diesbezüglich um Verständnis bittet, weil man sich in einem schwebenden Rechtsverfahren befinde. Die Pressestelle der Silberpfeile verweist stattdessen nur noch auf die offiziellen Aussendungen.

Übrigens dementierte Alonso auch Gerüchte, wonach er sich eine Strafe gegen sein Team wünsche, um aus dem Vertrag aussteigen und zu Renault wechseln zu können: "Niemals! Wenn gegen das Team eine Strafe ausgesprochen wird, dann betrifft das auch mich. Ich bin Teil des Teams, wir teilen dieses Problem. Wir sind hier, um Weltmeister zu werden, und es gibt bei uns niemanden, der glaubt, dass man uns bestrafen wird", erklärte er gestern in Monza.

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