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Alonso und der Feind im eigenen Bett
Der McLaren-Mercedes-Pilot erklärt den Unterschied zwischen einem Titelkampf gegen einen Konkurrenten aus einem anderen Team und der aktuellen Situation
(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso weiß, wovon er spricht. 2005 kämpfte der Spanier gegen Kimi Räikkönen um den WM-Titel, im vergangenen Jahr hatte er bis fast zum Schluss einen harten Kampf gegen Michael Schumacher, in dieser Saison fährt er trotz seines Teamwechsels erneut um die Meisterschaft, muss Teamkollege Lewis Hamilton schlagen und die Ferrari-Piloten weiterhin hinter sich halten.
Eine Sache hat der McLaren-Mercedes-Pilot während seiner Titel-Kämpfe vor allem gelernt: "Man muss wirklich darauf achten, dass man alle Rennen beendet". Dies erklärt auch, warum Alonso zu seiner Renault-Zeit manchmal so wirkte, als hohle er gar nicht alles aus dem Auto heraus und gebe sich auch mal mit einem zweiten oder gar dritten Platz zufrieden.

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Gerade in dieser Saison, in der er drei Rennen vor dem Ende der Saison zwei Punkte Rückstand auf Hamilton hat, kann er sich keinen Ausfall mehr leisten: "Das würde meine Chance auf den Gewinn der Meisterschaft kosten", erklärte der 26-Jährige gegenüber 'ITV', der wie Hamilton noch keinen (!) Ausfall zu beklagen hat. "Ich werde mich aus diesem Grund darauf konzentrieren, in den letzten drei Rennen auf das Podium zu kommen und natürlich das Ziel vor meinem Konkurrenten zu erreichen."
In den vergangenen zwei Jahren kämpfte Alonso immer gegen einen Rivalen aus einem anderen Team, in diesem Jahr sitzt der Hauptgegner im selben Rennstall: "Dies ist ohne Zweifel anders", gibt der Rennfahrer zu. "In den Jahren zuvor konnte man sich gegenüber dem Gegner einen Vorteil aufrechterhalten, wenn man etwas fand, das am Auto ein wenig besser funktionierte, oder ein paar kleine Tricks beim Setup ausmachte. Wenn ich einen Vorteil finde, dann wird ihn Hamilton auch haben, wenn er etwas findet, dann werde ich ihn ebenso erhalten."
Vor allem in Großbritannien wird derzeit Stimmung gegen Alonso gemacht, es kommt also noch psychologischer Druck hinzu: "Sie haben womöglich zu viele Dinge gesagt, und manche von ihnen waren nicht wahr. Dies betrifft sowohl Journalisten als auch Leute vom Team. Aber ich habe mich auf die Rennen und die Meisterschaft konzentriert. Dies werde ich auch weiterhin tun."









