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Alonso: Uns hat es etwas an Geschwindigkeit gefehlt

16. September 2007 - 16:54 Uhr

Der McLaren-Mercedes-Pilot über das harte Duell mit seinem Teamkollegen und den aussichtslosen Kampf gegen Ferrari beim Großen Preis von Belgien

Fernando Alonso und Kimi Räikkönen
Alonso konnte keinem der Ferrari-Piloten heute eine kalte Dusche verpassen...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso konnte sich beim Großen Preis von Belgien gegen Teamkollege Lewis Hamilton durchsetzen und damit einmal mehr in der WM-Wertung Punkte auf den WM-Führenden gutmachen. Zwei WM-Punkte Vorsprung sind für Hamilton bei noch verbleibenden drei Rennen wahrlich kein beruhigendes Polster.

Gegen Ferrari hatte der Spanier jedoch keine Chance, er kam mit über 14 Sekunden Rückstand als Dritter ins Ziel: "Sie waren für uns heute einfach zu schnell", gab der McLaren-Mercedes-Pilot nach dem Rennen zu.

"Ich versuchte im ersten Abschnitt des Rennens alles, um mit dem Tempo von Felipe mitzuhalten, hoffte darauf, dass ich beim Boxenstopp eine Position würde gutmachen können, aber sie verschwanden langsam und nach dem ersten Boxenstopp sahen wir sie mit Sicherheit nicht mehr. Uns fehlte es im Rennen ein wenig am Tempo. Wir waren in der Qualifikation schnell, aber uns fehlt es heute etwas an Geschwindigkeit."

Direkt nach dem Start drängte Alonso seinen Teamkollegen in der ersten Kurve nach außen: "Felipe blockierte dort seinen Vorderreifen ein wenig und machte innen zu, ich hatte keinen Raum und hatte einen schlechten Ausgang aus Kurve eins. Ich denke, dass Lewis am Ausgang der ersten Kurve etwas weit nach außen kam. Wir fuhren Rad an Rad in die zweite Kurve und ich hatte Glück, innen zu sein, und dort die Position zu halten."

Bei der Zufahrt auf die ultra-schnelle 'Eau Rouge' habe er sich keine Sorgen gemacht, schließlich sei ihm bewusst gewesen, dass er sich in der besseren Position befindet: "Ich war aus diesem Grund nicht allzu besorgt, und ich hatte für eine Runde weniger Benzin an Bord und wusste, dass mein Auto im ersten Abschnitt des Rennens schnell genug sein sollte."

Obwohl McLaren-Mercedes gegen Ferrari in den Ardennen keine Chance hatte, ist der amtierende Weltmeister überzeugt, dass man auf den italienischen Rennstall auf dieser Art Rennstrecke Boden auf die "Roten" gut gemacht hat.

"Im Vergleich zur Türkei haben wir uns meiner Meinung nach verbessert. Dort hatten wir nicht die Möglichkeit, gegen sie zu kämpfen. Heute waren sie schneller, aber wir haben den Abstand reduziert. Es gibt noch etwas Arbeit zu erledigen, aber es werden nun Strecken kommen, die unserem Auto etwas besser liegen werden. Wir haben also die Möglichkeit, von nun an Rennen zu gewinnen."

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