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Whitmarsh: "Haben Ferrari das Leben zu leicht gemacht"

27. August 2007 - 13:40 Uhr

Der McLaren-Geschäftsführer vertritt die Meinung, dass man Ferrari mit einer besseren Qualifikation in Istanbul ein härteres Rennen hätte liefern können

Martin Whitmarsh
Martin Whitmarsh bedauert, dass man im Qualifying nicht schneller war
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das McLaren-Mercedes-Team war beim Großen Preis der Türkei WM-Gegner Ferrari nicht haushoch unterlegen, aber schlussendlich gelang es nicht, die rote Bastion an der Spitze zu knacken. McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh vertritt jedoch die Meinung, dass man durchaus bessere Arbeit hätte leisten können und Ferrari somit das Leben in Istanbul zu leicht gemacht hat.

"Es war enttäuschend", erklärte der Brite in der Analyse des Rennens mit den Medien. "Ich denke, dass Ferrari hier gut war, sie waren stark. Alles in allem können wir meiner Meinung jedoch sagen, dass wir ein wenig Pech hatten, im Qualifying verloren zu haben." Weil man sich die Pole Position nicht sichern konnte, kam man im Rennen nicht weiter nach vorn, so wie das auch Kimi Räikkönen nicht gelungen war.

"Es ging zwischen uns beiden ziemlich eng zu, und am Ende haben wir sie einfach im Qualifying nicht schlagen können", so Whitmarsh weiter. "Wir legten schlechte Starts hin und anschließend verlor Fernando Zeit hinter BMW, während Lewis den Reifenschaden hatten. Schlussendlich haben wir es ihnen etwas zu leicht gemacht."

Der Brite kann sich vorstellen, dass zumindest Hamilton ohne sein Problem in der Lage gewesen wäre, Räikkönen zu schlagen: "Zu diesem Zeitpunkt haben sie sich sehr unter Druck gesetzt und Lewis wäre fünf Runden länger draußen geblieben. Wenn er nur drei Sekunden Rückstand auf ihn gehabt hätte, dann hätte er ihn beim letzten Boxenstopp schnappen können. Durch den Reifenschaden musste er vorzeitig an die Box, verlor dabei so viel Zeit und hatte anschließend zudem ein beschädigtes Auto."

Bei den "Silberpfeilen" kann man nichtsdestotrotz zuversichtlich nach vorn blicken, immerhin führt man in beiden WM-Wertungen: "Wir haben zudem jede Menge Arbeit investiert, um in Monza eine gute Leistung zu zeigen. Ich bin aber sicher, dass dort auch Ferrari eine gute Schau abziehen möchte."

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