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Vettel von Liuzzi deutlich geschlagen

25. August 2007 - 15:57 Uhr

Eine klare Niederlage musste Sebastian Vettel bei Toro Rosso einstecken, doch in erster Linie sei dafür der Verkehr verantwortlich gewesen

Sebastian Vettel
Zweites Qualifying, zweite Niederlage im Stallduell: Sebastian Vettel
© Red Bull

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Mit vielen Vorschusslorbeeren war Sebastian Vettel überhäuft worden, doch plötzlich tut sich der jüngste Punktegewinner der Formel 1 bei Toro Rosso schwerer als angenommen. Nachdem er schon in Ungarn gegenüber Vitantonio Liuzzi das Nachsehen hatte, kassierte er auch im heutigen Qualifying in Istanbul eine deutliche Niederlage.

Der 20-Jährige war in allen Sessions langsamer als sein Teamkollege und büßte im Qualifying 0,610 Sekunden auf den Italiener ein, obwohl er am Vormittag noch angekündigt hatte, diesen bügeln zu wollen. Allerdings fällt das wohl noch unter die Schonfrist, die man einem Neuzugang zusprechen muss, schließlich wurde Vettel erst vor drei Wochen ins kalte Wasser geschmissen, während Liuzzi schon seit Jahren bei Red Bull ist und derzeit mit dem Messer zwischen den Zähnen um seine Karriere fährt.


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Was war also im Detail los, Sebastian? "Ich hatte Verkehr, bin am Ende der Schlange rausgefahren. Im letzten Sektor haben die anderen so langsam gemacht, dass ich derjenige war, der davon am meisten betroffen war. Die Reifen sind abgekühlt und auf der fliegenden Runde hatte ich im ersten Sektor fast gar keinen Grip. Das macht sehr viel aus", gab der junge Deutsche achselzuckend zu Protokoll.

Dabei hatte es ein paar Stunden zuvor noch so gut ausgesehen: "Das dritte Freie Training war sehr gut - wir wussten, wo wir stehen und wo wir stehen können. Jetzt im Qualifying hat sich irgendwas eingeschlichen. Mal schauen, was das ist. Für das Rennen morgen macht es nicht so viel aus, aber wenn man zwei Reihen weiter vorne stehen könnte, dann eben doch. Es ist nicht zufrieden stellend", meinte er achselzuckend.

Dennoch lässt er sich von den ersten beiden Rückschlägen nicht verunsichern: "Frustriert bin ich nicht, es geht ja weiter - morgen ist schon das Rennen. Es ärgert einen halt. Man ärgert sich auch über sich selbst, dass man nicht genug Abstand genommen hat, denn ich wusste nicht, wie viel Zeit verloren war, bevor ich über die Linie kam", ging Vettel abschließend noch einmal auf die in der Entscheidung zu kalten Reifen ein.