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Vettel: Vom Büffeln und Scheffeln

04. August 2007 - 13:56 Uhr

Sebastian Vettel über seine Lohntüte bei der Scuderia Toro Rosso, Büffelstunden mit dem dicken Handbuch und eine mögliche Rückkehr zu BMW

Sebastian Vettel
Vettel musste sein neues Arbeitsgerät blitzschnell in den Griff bekommen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel hat mit dem Rennwochenende auf dem Hungaroring den Sprung als Stammfahrer in die Formel 1 früher als erwartet geschafft, auch wenn er bei der Scuderia Toro Rosso natürlich zunächst hinterherfährt, auch in Bezug auf sein Gehalt, das ihn "aber eigentlich weniger interessiert", wie er gegenüber dem 'Express' erzählt.

Sein Gehalt sei "gut", aber er verdiene keine Millionen, wie das viele von Formel-1-Fahrern erwarten: "Da muss man mal ganz tief stapeln. Geld ist nicht mein Ziel, sondern Weltmeister zu werden." Unabhängig davon hofft er, dass seine langjährigen Förderer Red Bull und BMW das in ihn investierte Geld "nicht irgendwann zurückfordern".

Vielleicht erhält er eines Tages wieder Geld von BMW - dann als Stammfahrer: "Es ist ja keine Trennung in dem Sinne", betont Vettel, der zuvor Test- und Ersatzfahrer des Teams war. "Mario Theissens letzte Worte waren: Glückwunsch und alles Gute. Ich denke, es gibt bei BMW keinen, der sagt: Gut, dass der weg ist."

Sein neues Auto sei "komplett anderes als beim BMW". An die Sitzposition und die Bedienung musste er sich erst gewöhnen. Hierzu hat ihm Gerhard Berger "ein dickes Handbuch" gegeben: "Gerhard hat mich aber nicht abgefragt", scherzt der 20-Jährige nach dem zeitintensiven Studium.

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