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Turbulentes Rennen für Super Aguri

05. August 2007 - 20:30 Uhr

Takuma Sato lieferte sich gut Zweikämpfe, haderte aber mit seinem Auto - Anthony Davidson war zufriedener, kollidierte aber mit Giancarlo Fisichella

Felipe Massa Takuma Sato
Takuma Sato hielt sich einige Zeit vor dem Ferrari von Felipe Massa
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem man bei Super Aguri in den vergangenen Rennen einen leichten Abwärtstrend erleben konnte, ging es in Ungarn wieder leicht bergauf. Und das, obwohl es wohl finanzielle Turbulenzen im Team gibt. Im Rennen steckten die Fahrer zumeist in Zweikämpfen, im Falle von Takuma Sato auch mit prominenten Kollegen. Über Runden hinweg balgte er sich mit Felipe Massa im Ferrari. Für Anthony Davidson war das Rennen nach einer Kollision mit Giancarlo Fisichella und einem folgenden Dreher beendet.

"Der Start war aufregend, ich kam gut weg", so Sato. "In den ersten Kurven fuhr ich Seite an Seite mit einigen anderen Autos und konnte einige Positionen gutmachen. Das war gut. Aber dann kämpfte ich mit dem wenigen Grip und das Auto begann unter der hohen Benzinlast zu rutschen. Das ging bis zur Rennhalbzeit so. Im dritten Stint, mit den weichen Reifen, war die Balance viel besser, ich hatte mehr Grip, das machte viel mehr Freude. Die Rundenzeiten waren konkurrenzfähig, daher war es schade, dass ich im letzten Stint nicht mehr mit anderen kämpfen konnte. Es war ein hartes, aber ein gutes Rennen."

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Davidson war nach dem Ausfall etwas niedergeschlagen. "Das Ende war frustrierend", erklärte er. "Ich hatte einen wirklich guten Start und das Auto hatte im Rennen immer eine gute Balance. Es war toll, mit (Alex) Wurz und (Giancarlo) Fisichella zu kämpfen, denn wir wollten sie auch schlagen. Mit Fisichella lieferte ich mir aus der Boxengasse heraus einen Kampf, er kam auf kalten Reifen von der Linie ab. Ich versuchte, ihm Platz zu lassen, ohne dass ich von der Strecke abkam, dann kollidierten wir."

Zunächst fuhr er weiter und versuchte sich den Platz zurückzuholen, doch in der nächsten Runde konnte er den SA07 nicht mehr halten. "Das war ein Rennunfall, aber er war hart genug, um meine Hinterradaufhängung zu beschädigen, und mein Rennen war beendet", wo der Engländer weiter. "Es ist ein frustrierendes Ende eines guten Wochenendes, aber solche Dinge passieren. Wir lernen bei jedem Rennen dazu. Das Qualifying war gut, wir freuen uns auf das nächste Rennen."

"Die Rennen werden für uns wegen der Zuverlässigen des Starterfeldes immer schwieriger", so Teamchef Aguri Suzuki. "Taku und Anthony machten ihre Sache heute gut, für Anthony war die Sache mit Fisichella einfach Pech. In der zweiten Rennhälfte waren Takus Rundenzeiten sehr gut und konstant. Da aber alle unsere Gegner stark sind, müssen wir unser Auto weiterentwickeln und in der zweiten Saisonhälfte noch stärker angreifen."

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