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Toyota mit weiteren Neuerungen nach Istanbul

20. August 2007 - 16:58 Uhr

Mit einem modifizierten Unterboden und einem neuen Frontflügel will Toyota an das starke Rennwochenende von Ungarn anknüpfen

Jarno Trulli
Jarno Trulli war zuletzt etwas langsamer unterwegs als Ralf Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach Platz sechs für Ralf Schumacher am Hungaroring, vor allem aber einer rundum starken Teamperformance das ganze Wochenende hindurch kann Toyota dem kommenden Grand Prix der Türkei optimistisch entgegenblicken. Helfen sollen auf dem Kurs in Istanbul auch ein modifizierter Unterboden und ein neuer Heckflügel für den TF107.

"Ungarn war mit dem besten Qualifying- und Rennresultat ein sehr starkes Wochenende für mich und das Team", erklärte Schumacher. "Wir sahen wirklich konkurrenzfähig aus, fuhren ein gutes Resultat ein, daher hoffe ich, in der Türkei auf diese Leistung aufbauen zu können. Istanbul ist ziemlich ungewöhnlich für eine moderne Grand-Prix-Strecke, weil es viel auf und ab geht und weil es einen stark variierenden Mix aus Kurven gibt. Es ist eine aufregende Strecke."

Schumacher lechzt nach weiteren Punkten

"In den vergangenen Rennen wurden wir immer konkurrenzfähiger."
Ralf Schumacher

"In den vergangenen Rennen wurden wir immer konkurrenzfähiger, wir bewegen uns in die richtige Richtung", fügte er an. "Unser Auto scheint auf verschiedenen Streckentypen einigermaßen konkurrenzfähig zu sein, daher sind wir für das kommende Wochenende wieder guter Dinge. Es war wichtig für das Team, in Ungarn zu punkten, und jetzt wollen wir das in der Türkei wiederholen. Die Sommerpause habe ich genossen, aber jetzt freue ich mich darauf, wieder Rennen zu fahren."

Auch Teamkollege Jarno Trulli ist positiv gestimmt: "Ich freue mich auf den Türkei-Grand-Prix, besonders nach der Erholpause mit meiner Familie", gab er zu Protokoll. "Unterm Strich war es für mich in Ungarn ein enttäuschendes Wochenende, denn wir zeigten im Training und zu Beginn des Qualifyings viel Potenzial, vor allem mit Platz drei in Q2, aber wir erzielten nicht das erhoffte Resultat. Wir werden hart daran arbeiten, das zu verbessern."

Und weiter: "Istanbul ist eine recht neue Strecke. Kurve acht ist ein fast einzigartiges Merkmal, eine harte Kurve. Sie führt über drei Kurvensegmente nach links, ist sehr herausfordernd. Ich freue mich auf das Wochenende und hoffe auf ein gutes Resultat, denn wir haben gezeigt, dass unser Auto punkten kann, wenn alles gut läuft. Ich möchte mich wie so oft in den Top 10 qualifizieren, denn dann kann ich hoffentlich Punkte holen."

Auch Vasselon zuversichtlich

"Was die Strecke anbelangt, könnte man sie als gewöhnliche neue Strecke bezeichnen, wenn da nicht Kurve acht wäre."
Pascal Vasselon

Technikchef Pascal Vasselon ist "zuversichtlich, nach Ralfs sechstem Platz in Ungarn wieder Punkte holen zu können. Was die Strecke anbelangt, könnte man sie als gewöhnliche neue Strecke bezeichnen, wenn da nicht Kurve acht wäre. Das ist eine wirklich herausragende Kurve, die für die Fahrer körperlich und für die Reifen sehr anspruchsvoll ist. Bridgestone bringt aus diesem Grund härtere Reifen in die Türkei", sagte der Franzose.

Und er fügte an: "Seit Magny-Cours haben wir unsere Performance verbessert, wie man in den Qualifyings sehen konnte, in Ungarn auch im Rennen. Istanbul ist eine Medium-Downforce-Strecke - und das schien unserem Auto in Magny-Cours, Silverstone und am Nürburgring zu liegen. Wir möchten auf unseren jüngsten Formanstieg aufbauen. In Ungarn konnten wir es mit BMW aufnehmen, daher hoffen wir, unsere Fahrer in die Top 6 und beide Autos in die Punkte zu bringen."

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