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Toyota im engen Mittelfeld dabei

03. August 2007 - 17:17 Uhr

Ralf Schumacher und Jarno Trulli spulten einen planmäßigen und problemlosen Freitag ab und suchen eine Wiedergutmachung für das Nürburgring-Rennen

Jarno Trulli
Auch Jarno Trulli klagte über Untersteuern und Graining
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der positive Trend bei Toyota setzte sich auch in Ungarn weiter fort. Mit absoluten Spitzenzeiten hatten Ralf Schumacher und Jarno Trulli zwar nichts zu tun, im engen Mittelfeld der Formel 1 fuhren beide jedoch Zeiten, die sie immer um die Top 10 herum klassierten. Dabei klagte man auch bei Toyota über Graining und Untersteuern.

"Das war ein ordentlicher Tag, wir konnten viel fahren", so Schumacher. "Unsere geplanten Aufgaben arbeiteten wir ab und es lief auch gut. Probleme hatten wir keine, im Qualifying sollten wir uns daher zum Ziel setzen, es in die Top 10 zu schaffen. Der Kurs war eigentlich immer gut zu mir und ich fahre gern hier. Schnell ist die Piste nicht gerade, aber der Rhythmus hier macht Spaß. Ich den vergangenen paar Rennen waren wir gut unterwegs, aber leider sprangen aus verschiedenen Gründen doch keine Punkte dabei heraus. Daher ist es für uns sehr wichtig, unser Tempo auch in ein Ergebnis umzusetzen. Wir werden also um jeden Punkt kämpfen, den wir hier ergattern können."

Auch Trulli äußerte sich nicht unzufrieden. "Wir konnten unser Programm locker durchziehen und haben auf beiden Reifentypen gearbeitet, um einen Eindruck von der Balance zu bekommen", erklärte er. "Das Hauptproblem war das Untersteuern, aber auch das Graining der Vorderreifen. Vor uns liegt daher noch viel Arbeit, aber es ist schön, wieder auf dieser Strecke zu sein, denn ich mag sie."

"Das Wetter ist noch etwas schwer vorhersagbar, es kann sein, dass wir noch mehr Regen haben werden. Darauf müssen wir achten", so der Italiener weiter. "Der Kampf im Mittelfeld ist sehr hart und nur kleine Dinge können das große Auswirkungen auf das ganze Wochenende haben. Beim vergangenen Rennen hatten wir Pech, kein gutes Ergebnis einzufahren. Das wollen wir nun wieder gutmachen."

"Es war ein gewöhnlicher Freitag", kommentierte Chefingenieur Dieter Gass. "Wir konnten ohne technische Probleme alles schaffen, was wir geplant hatten. Wir hatten einen neuen Frontflügel und einige Veränderungen am Unterboden dabei, zudem arbeiteten wir mit den Reifen. Zwischen den beiden Mischungen gibt es keine großen Unterschiede, aber wir erwarteten Grainingprobleme und bekamen diese schließlich auch. Es wird daher am Sonntag sehr wichtig sein, mit den Reifen gut umzugehen. Man konnte heute wieder sehen, dass das Mittelfeld eng beisammen liegt. Daher wird es wichtig sein, schon im Qualifying das Bestmögliche zu erreichen, um im Rennen eine gute Ausgangsposition zu haben."

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