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Toyota: Nakajima statt Schumacher?

31. August 2007 - 16:57 Uhr

Die Gerüchteköche haben neben Ralf Schumacher und Timo Glock noch einen weiteren Kandidat auf das zweite Toyota-Cockpit aufgetischt: Kazuki Nakajima

Kazuki Nakajima
Erhält Kazuki Nakajima das zweite Toyota-Cockpit?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei Toyota soll man sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen, im kommenden Jahr Kazuki Nakajima an der Seite von Jarno Trulli den TF108 fahren zu lassen und damit den Vertrag mit Ralf Schumacher nicht mehr zu verlängern. Daneben soll auch Timo Glock ein Kandidat auf das Cockpit sein.

Wenn man den 22-Jährigen verpflichtet, würde die Toyota Motorsport GmbH in Köln dem Druck der Konzernspitze aus Japan nachgeben, wie ein Toyota-Insider gegenüber 'Sport Bild online' erklärt: "Durch die Erfolge des blutjungen Lewis Hamilton bei McLaren-Mercedes ist auch in Japan der 'Jugendwahn' ausgebrochen. Nakajima ist jung und Japaner."


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Toyota hatte beim Einstieg die Order ausgegeben, dass ein Japaner verpflichtet wird, wenn dieser ausreichend gut ist. Wie wichtig das sein kann, zeigte sich am Beispiel von Rivale Honda. Die Trennung von Takuma Sato sorgte vor zwei Jahren in Japan für so viel Unmut, dass man kurzfristig Aguri Suzuki beim Aufbau eines Formel-1-Teams unterstütze, damit Sato in der Formel 1 wieder einen Platz hat.

Teamchef John Howett - der bislang immer hinter Ralf Schumacher stand - habe so keine andere Wahl, als Nakajima zu verpflichten, der in diesem Jahr bei Williams ein Lehrjahr in der Formel 1 absolvierte und in der GP2 an seinen Rennfähigkeiten feilt, wo er derzeit mit 36 Punkten auf dem fünften Platz liegt.

In Formel-1-Kreisen war Nakajima bis zu dieser Saison ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Zwar kennt man seinen Vater Saturo, der früher unter anderem für Lotus in der Formel 1 fuhr, doch er selbst war in Europa bis vor kurzem noch kaum jemandem ein Begriff.

Seine Karriere begann er 1996 im Kartsport, 2003 sicherte er sich in der Formel Toyota seinen ersten Meistertitel. 2006 wechselte er schließlich nach Europa, wo er die Formel-3-Euroserie auf dem respektablen siebenten Gesamtrang abschloss. Dies brachte ihm den Williams-Testvertrag und den Deal für eine GP2-Saison bei DAMS für 2007 ein.

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