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Toller Einstand für Sebastian Vettel

03. August 2007 - 18:59 Uhr

Sebastian Vettel wurde von seinem neuen Arbeitgeber zwar ins kalte Wasser gestoßen, doch dort fühlte er sich wie ein Fisch im Wasser

Sebastian Vettel beim Interview
Sebastian Vettel beim Interview: Das Interesse war am Freitag gewaltig
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Rausschmiss von Scott Speed und der Verpflichtung von Sebastian Vettel zog der Deutsche natürlich die Aufmerksamkeit der Medien am Freitag auf sich. Und der Deutsche machte seinen Job gut, war im 1. Freien Training schneller als Liuzzi, im 2. Freien Training war er als 20. um nur 0,012 Sekunden langsamer als der Italiener - und das ohne zuvor einen einzigen Testkilometer gefahren zu sein.

"Das war kein leichter Tag, denn die Piste veränderte sich im Verlauf beider Sitzungen", so Liuzzi. "Auf dem Asphalt lag viel Split. Deshalb war es schwierig, eine saubere Runde zu drehen, was man auch daran sehen kann, dass vielen Fahrern Fehler unterliefen. Diese Bedingungen erschwerten es, bei Long-Runs beständige Rundenzeiten zu fahren."

"Wir müssen noch am Setup arbeiten, und deshalb glaube ich nicht, dass unsere Rundenzeiten widerspiegeln, wo wir eigentlich stehen sollten. Vorläufig kriegten wir es einfach nicht richtig auf die Reihe. Insgesamt ist das Auto nicht schlecht. Doch bei den Long-Runs müssen wir besser werden, denn offenbar haben wir Schwierigkeiten damit, dass die Reifen körnen, weil diese Rennstrecke die Pneus so sehr fordert."

"Ich habe meinen ersten Tag genossen", so Vettel. "Alle gaben mir das Gefühl, willkommen zu sein. Ich habe bereits den Eindruck, ein vollwertiges Mitglied des Teams zu sein. Heute war es das Wichtigste, Erfahrung mit dem Auto zu sammeln. Ich meine, diesbezüglich einen guten Job gemacht zu haben, denn wir speicherten viele Daten mit Blick auf morgen und das Rennen."

"Ich fühle mich gut, und es war ein Vergnügen, das Auto zu fahren. Natürlich ist dieser Rennwagen anders als alle anderen, die ich bisher fuhr, da jedes Auto unterschiedliche Funktionsknöpfe am Lenkrad sowie andere abweichende Details hat. Ich arbeitete daran, mich entsprechend umzustellen."

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