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Stepney: Habe Ferrari nicht an McLaren verpfiffen

03. August 2007 - 12:05 Uhr

Der Brite dementiert eine Aussage von McLaren-Mercedes Teamchef Ron Dennis, wonach er Ferraris flexiblen Unterboden verpfiffen habe

Nigel Stepney mit seiner Ash
Nigel Stepney mit seiner Ash: Immer wieder verteidigt sich der Brite
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In der "Spionage-Affäre" hat sich nun Nigel Stepney wieder einmal zu Wort gemeldet. Gegenüber der 'Gazzetta dello Sport' ließ er über seine Rechtsanwältin Sonia Bartolini Berichte dementieren, wonach er als ehemaliger Angestellter Ferraris McLaren-Mercedes den Tipp gegeben habe, dass der Unterboden des F2007 flexibel ist.

"Es ist nicht wahr, dass ich Unregelmäßigkeiten enthüllt habe", so Stepney. "Man muss sich nur das Auto anschauen, um zu realisieren, dass etwas faul ist. Das war für Leute, die in der Formel 1 arbeiten, offensichtlich. Bei McLaren wussten sie dies ohne die Notwendigkeit des Verpfeifens."

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Die "Silberpfeile" hatten zu Saisonbeginn diesbezüglich beim Automobilweltverband FIA eine Anfrage gestellt, wonach die "Roten" umbauen und damit einen Leistungsnachteil in Kauf nehmen mussten.

McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis hatte am Mittwoch erklärt, dass die Italiener wohl weiterhin mit einem illegalen Auto gefahren wären, hätte Stepney nicht den entsprechenden Hinweis gegeben.

"Hätte Herr Stepney nicht die Aufmerksamkeit von McLaren auf dieses illegale Teil gezogen und McLaren folglich jene der FIA, hätte Grund zur Annahme bestanden, dass Ferrari mit einem illegalen Auto weitergemacht hätte", schrieb der Brite in einem offenen Brief.

"Ferrari zog den Unterboden erst zurück, als dieser von der FIA endgültig als illegal eingestuft wurde. Er hat sich mit seinem Verpetzen angemessen und im Interesse des Sports verhalten", so Dennis, der sich klar dafür ausspricht, auch in Zukunft das "Petzen" zum Wohle des Sports nicht zu bestrafen.

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