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Red Bull trotz solider Leistung enttäuscht

04. August 2007 - 18:13 Uhr

Obwohl sich Mark Webber und David Coulthard auf den Plätzen zehn und elf klassierten, fiel das Fazit bei Red Bull Racing nicht positiv aus

Mark Webber
Mark Webber gewann das Stallduell gegen David Coulthard in Ungarn
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Red Bull Racing lieferte im heutigen Qualifying in Ungarn mit den Positionen zehn und elf für Mark Webber und David Coulthard eine solide Leistung ab. Dennoch zeigte man sich im Lager der Österreicher nicht zufrieden, weil der Hungaroring eine Strecke ist, auf der man nur schlecht überholen kann.

"Hier auf dem zehnten Platz zu stehen, ist nicht ideal", seufzte Webber. "Genau genommen ist es sogar einer der schlimmsten Startplätze, den man haben kann, denn es ist so schwierig zu überholen! Ich würde es vorziehen, Elfter zu sein. Aufgrund der Qualifyingregeln, die wir aktuell haben, kann man sich bis in Q3 kämpfen. Aber dann Zehnter zu werden, bedeutet keinerlei Vorteil, weil man vor dem Rennen den Tank nicht nach Belieben auffüllen darf, was hingegen den dahinter folgenden Fahrern erlaubt ist. Doch meiner Meinung nach haben wir eine vernünftige Strategie. Also werden wir sehen, was sich morgen machen lässt."

Coulthard sagte: "Das offensichtliche Ziel ist es, die Top 10 zu erreichen, und ich bin enttäuscht, dies nicht geschafft zu haben. Aber im Vergleich zur Vormittagssitzung, als alle von mir benutzten Reifen körnten, gelang uns nachmittags ein eindeutiger Schritt nach vorne. Für morgen können wir die Tankfüllung frei wählen, und ich werde beim Start auf der sauberen Pistenseite stehen, was gut ist."

Von einer "interessanten Startaufstellung" sprach Teamchef Christian Horner: "Wir meinen, strategisch gut aufgestellt zu sein, und es wird interessant sein zu beobachten, ob sich das bezahlt machen wird. Die Wahl zwischen den weichen und den harten Reifen war heute von Team zu Team unterschiedlich. David hatte das Pech, die Top 10 um eine Hundertstelsekunde zu verpassen, aber jetzt hat er freie Hand, was seine Strategie für morgen betrifft. Am morgigen Nachmittag werden wir versuchen, uns nach vorne zu kämpfen."

Und Renault-Motoreningenieur Fabrice Lom fügte an: "Mit den Augen des Technikers gesehen, funktionierte alles perfekt. David fuhr ein gutes Qualifying und verpasste den Sprung in Q3 denkbar knapp. Wie gewohnt machte auch Mark einen guten Job. Er ist Zehnter, aber lasst uns bis morgen warten, um zu sehen, mit welchen Tankfüllungen die anderen ins Rennen gehen. Was uns betrifft, so haben wir das Gefühl, mit der Benzinladung in einer guten Position zu sein. Das Gesamtpaket scheint hier gut zu arbeiten und wir haben alles getan, um ein gutes Rennen fahren zu können, was den erwarteten Fight mit Toyota und Williams angeht."

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