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Ramirez: Alonso muss Gleichberechtigung akzeptieren
Der ehemalige Teammanager von McLaren-Mercedes empfiehlt Fernando Alonso, sich besser in das Team zu integrieren und die Gleichberechtigung zu akzeptieren
(Motorsport-Total.com) - Viele Formel-1-Experten sind der Meinung, dass Fernando Alonso nicht bewusst war, auf was er sich einließ, als er bei McLaren-Mercedes unterschrieb. Der Spanier war wohl davon ausgegangen, dass ihm als zweimaligen amtierenden Weltmeister der Nummer-1-Status zugesprochen wird. Doch bei den "Silberpfeilen" sind beide Fahrer gleichberechtigt, und so darf Lewis Hamilton in diesem Jahr um den WM-Titel mitfahren.
Die Spannungen zwischen den beiden Teamkollegen gipfelten beim Großen Preis von Ungarn, als Lewis Hamilton in der Qualifikation nicht wie vom Team erbeten Teamkollege Fernando Alonso vorbei ließ, worauf sich der Spanier höchstwahrscheinlich revanchierte, als er den Briten beim Boxenstopp warten ließ. Seitdem herrscht zwischen den beiden Piloten Funkstille.
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Jo Ramirez, bis 2001 Teammanager bei McLaren-Mercedes, fühlt sich angesichts solcher Szenen "ohne Zweifel, von Rennen zu Rennen mehr" an den erbitterten Zweikampf zwischen Ayrton Senna und Alain Prost Anfang der Neunziger Jahre erinnert.
"Für Fernando ist es am schwierigsten zu verstehen, dass McLaren kein Team ist wie Ferrari, das einen Fahrer bevorzugt", wird der Mexikaner von der spanischen Sportzeitung 'AS' zitiert. "Dennis wollte immer Gleichberechtigung, es gibt keine Teamorder und er muss das verstehen."
Er selbst habe dem ehemaligen Renault-Piloten geraten, sich innerhalb des Teams mehr zu engagieren und das Team für sich zu gewinnen: "Denn wenn ich zu den Rennen gehe, dann sehe ich ihn zusammen mit seinem Vater und seinen Freunden in einer Ecke und er gesellt sich nicht zum Rest."
"Ich kann versichern, dass niemand im Team es zulassen würde, dass ein Fahrer gegenüber dem anderen bevorzugt wird", so Ramirez weiter. "So war das bei McLaren schon immer gewesen. Das ist gegen die Regeln und wird mit Ron Dennis niemals vorkommen."










