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Macaluso antwortet auf Dennis' Brief

02. August 2007 - 21:47 Uhr

ACI-CSAI-Präsident Luigi Macaluso antwortet auf den Brief von Ron Dennis und bekräftigt seine Forderungen im Zuge der Spionageaffäre

Ferrari-Logo
Die Ferrari-Seite fährt im Spionagefall weiterhin scharfe Geschütze auf
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Für viel Aufsehen sorgte in den vergangenen Tagen der Briefverkehr im Zuge der Spionageaffäre: Erst wandte sich ACI-CSAI-Präsident Luigi Macaluso an FIA-Präsident Max Mosley, um eine zweite Anhörung vor dem Berufungsgericht der FIA zu erwirken, was Mosley dann auch brieflich zugestand, und schließlich folgte gestern ein Schreiben von Ron Dennis, in dem erstmals die Sicht von McLaren-Mercedes detailliert offenbart wurde.

Dennis wandte sich darin direkt an Macaluso, der als Vertreter des italienischen Verbandes ja für Ferraris Interessen kämpft, und wies sämtliche Vorwürfe der Industriespionage entschieden zurück, untermauerte seine Behauptung, Chefdesigner Mike Coughlan habe auf eigene Faust gehandelt, auch mit schlagkräftigen Argumenten. Darüber hinaus konterte er auf Macalusos Anschuldigungen mit der Gegenanschuldigung, Ferrari habe beim Auftaktrennen ein illegales Auto gehabt.

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Macaluso antwortete heute kurz und bündig, ohne ins Detail zu gehen. Im ersten Absatz schrieb er: "Aus Ihrem Brief geht hervor, dass es zwischen McLarens Sicht der Dinge und jener von Ferrari deutliche Unterschiede gibt. Daher erscheint es mir angemessen, die Angelegenheit vom internationalen Berufungsgericht noch einmal untersuchen zu lassen, wie es von FIA-Präsident Max Mosley beschlossen wurde."

Es stehe ihm nicht zu, fuhr der Italiener fort, auf Dennis' einzelne Argumente einzugehen, aber genau das sei Aufgabe des Berufungsgerichts. Ferner betonte Macaluso noch einmal, dass McLaren-Mercedes eindeutig gegen Artikel 151c des International Sporting Codes verstoßen habe, was ja auch vom World Council bestätigt wurde, und wunderte sich erneut darüber, dass trotzdem keine Strafe ausgesprochen wurde.

Macaluso fordert daher ein drastisches Eingreifen der FIA, um "einen Präzedenzfall" zu schaffen, denn es sei ein gefährliches Signal, künftigen Spionen anzuzeigen, dass gegen solche Vergehen nicht mit aller Härte vorgegangen wird. Ferrari werde aber vor dem Berufungsgericht im Gegensatz zum World-Council-Hearing Gelegenheit haben, sämtliche Fakten auf den Tisch zu legen und eine entsprechende Entscheidung zu erwirken.

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