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Irvine schüttelt über Silberpfeil-Stars den Kopf

09. August 2007 - 10:48 Uhr

Eddie Irvine schimpft mal wieder, nämlich über das Verhalten der beiden McLaren-Mercedes-Piloten Fernando Alonso und Lewis Hamilton

Eddie Irvine
Neuerdings mit langen Haaren unterwegs, aber cool wie immer: Eddie Irvine
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Alle heiligen Zeiten meldet sich der ehemalige Vizeweltmeister Eddie Irvine zu aktuellen Formel-1-Themen zu Wort - vor allem dann, wenn sich ihm Gelegenheit bietet, über seine Nachfolger zu lästern. Da bot ihm der Grand Prix von Ungarn mit den Ereignissen um die McLaren-Mercedes-Fahrer Fernando Alonso und Lewis Hamilton natürlich guten Stoff für seine 'Virgin-Media'-Kolumne.

Vor allem Alonso kritisierte er für dessen Blockadeaktion im Qualifying: "Ein Weltmeister", so der Nordire, "sollte mehr Hirn haben. Lewis im Qualifying so zu blockieren, das war eine der dümmsten Aktionen, die ich je gesehen habe. Ich fühlte mich ein wenig an Michael Schumachers Rammstoß gegen Jacques Villeneuve 1997 in Jerez erinnert. Ich kann Betrug nicht gutheißen, aber wenn man es schon machen muss, dann wenigstens etwas subtiler."

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Irvine kam aber auch zu Ohren, dass Hamilton seinen Teamchef Ron Dennis am Boxenfunk übelst beschimpft hat, als er vor dem Beginn des dritten Qualifyings gebeten wurde, Alonso wegen einer Extrarunde Benzin durchzulassen. Der aktuelle WM-Leader verweigerte den Befehl vom Kommandostand und zettelte ein unschönes Wortgefecht mit Dennis an, in dem auch die Worte "Fuck you!" gefallen sein sollen.

"Lewis spielt ein poliertes und cleveres Spiel, wenn es darum geht, in den Medien als Saubermann aufzutreten."
Eddie Irvine

"Diese Respektlosigkeit fand ich unglaublich", wunderte sich Irvine. "Lewis spielt ein poliertes und cleveres Spiel, wenn es darum geht, in den Medien als Saubermann aufzutreten, aber so langsam kommt seine Arroganz zum Vorschein. Der Erfolg steigt ihm zu Kopf, und während ich da auch die Klappe nicht zu weit aufreißen darf, verhalten sich er und Alonso einfach nur noch kindisch - was sie in Ungarn aufgeführt haben, kann ich kaum glauben."

"Ich habe keinen Respekt für Leute, die ihre Teammanager nicht respektieren, und Lewis verliert langsam meinen Respekt. Ich hatte auch einige Probleme mit Autoritäten und einige Unstimmigkeiten mit Leuten wie Eddie Jordan, Niki Lauda oder Bobby Rahal, aber ich habe nie jemanden nicht respektiert und vor allem habe ich nie jemanden am Boxenfunk angeflucht", gab der Ex-Ferrari-Pilot abschließend zu Protokoll.

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