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Indien-Grand-Prix: Diskussionen hinter den Kulissen
Angeblich muss Indien bis 30. September ein Konzept für den Grand Prix 2009 präsentieren - IOA und nicht Vijay Mallya als Veranstalter vorgesehen
(Motorsport-Total.com) - Mitte Juni hat das Indische Olympische Komitee (IOA) bekannt gegeben, dass es 2009 erstmals einen Grand Prix von Indien veranstalten wird. Eine Absichtserklärung von Bernie Ecclestone liege bereits vor, ein rechtskräftiger Vertrag ist aber noch nicht unter Dach und Fach. Vor der Unterschrift unter eben diesen müssen nämlich noch einige Unklarheiten ausgeräumt werden.
So heißt es beispielsweise, dass Ecclestone bis 30. September ein fertiges Konzept von den Indern fordert, was IOA-Chef Suresh Kalmadi gegenüber der 'Economic Times' aber dementierte: "Wir arbeiten am Projekt und werden in einigen Wochen einen vollständigen Plan präsentieren. Der Brief von Mister Ecclestone lässt sich jedoch über die Deadline vom 30. September hinaus verlängern." Dann würde das erste Rennen in Delhi aber wohl erst 2010 über die Bühne gehen.
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Die IOA würde als Veranstalter auftreten und damit alle kommerziellen Belange bearbeiten, vor allem natürlich die Finanzierung. Auf Unterstützung des Geschäftsmannes Vijay Mallya (Kingfisher) darf man sich dabei nicht verlassen: "Wenn die IOA Veranstalter sein will, dann lasst sie doch! Warum sollte ich investieren?", so der Inder auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, in das IOA-Projekt zu investieren.
Allerdings hat er sehr wohl weiterhin mit dem Grand Prix von Indien zu tun, nämlich als von Ecclestone beauftragter Koordinator aller indischen Interessen, die in Zusammenhang mit der Formel 1 stehen, sowie als Vorsitzender der beiden Automobilsportverbände MAI und FMSCI, die in den nächsten Monaten endlich zusammengeführt werden sollen. Mallya: "FMSCI und MAI sind Regulatoren wie die FIA, nicht Veranstalter wie die FOM."
Kalmadi macht sich trotz der Haltung von Mallya aber keine Sorgen hinsichtlich der Finanzierung: "Die IOA wird Veranstalter sein, die erste Veranstaltung wird 2009 stattfinden - und da gilt es nur noch Modalitäten zu klären", gab er entschlossen zu Protokoll. "Es wird kein Problem darstellen, die notwendigen Gelder aufzutreiben. Es ist unsere Aufgabe, dies zu tun."









