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Hamilton: "Ich mache mir keine Sorgen"

26. August 2007 - 17:07 Uhr

Der McLaren-Mercedes-Pilot über seinen Reifenschaden und die Probleme, die er danach mit seinem Auto hatte

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton humpelte mit dem Reifenschaden zurück an die Box
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sieht man einmal von der losen Radmutter auf dem Nürburgring ab, stand Lewis Hamilton in dieser Saison das Glück bisher immer treu zur Seite. In Istanbul verlor er jedoch den dritten Rang, als ihm der rechte Vorderreifen platzte. Der Brite fiel dadurch auf den fünften Rang zurück und büßte damit Punkte auf seine Titel-Konkurrenten ein.

"Es war kein Plattfuß", erläutert der 22-Jährige. "Es gab ein Problem an der äußeren Seite des Reifens. Ich habe das Problem schon vorher bemerkt und habe dann mit dem Team darüber gesprochen. Der Reifen ist dann einfach geplatzt, es war nichts zu machen. Ich hatte wirklich Glück, dass ich das Auto noch in die Box bringen konnte."

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Was ging ihm durch den Kopf, als ihn das Glück verließ? "Oh sh..! Ich hätte auch in die Barriere krachen können. Ich habe einfach mein Bestes versucht, um das Auto noch zu retten. Ich hatte wirklich Glück, das Auto noch abfangen zu können, denn ich war schon auf dem Weg in die Barriere. Ich hatte Glück, es an die Box bringen zu können, das war es dann."

"Ich sah, wie vom Reifen Teile wegflogen und er dann platzte", meinte er gegenüber 'ITV'. "Ich konnte das Auto nicht abbremsen. Das Rad blockierte und ich denke, dass auch das rechte Hinterrad in der Luft hing. Das war also ganz schön knifflig. Manche Leute demolieren sich in einer solchen Situation den Frontflügel oder die Aufhängung, ich musste also gleichzeitig vorsichtig sein und versuchen, nicht allzu viele Plätze zu verlieren."

Schon der Start begann nicht optimal, denn er büßte einen Rang an Kimi Räikkönen ein: "Ich weiß es nicht, ich bin einfach nicht gut weg gekommen. Die Ferrari sind am Start normalerweise immer sehr gut", gibt Hamilton zu.

Die Gesamtwertung führt Hamilton weiterhin an, es war für ihn unabhängig davon wichtig, dass er die vier WM-Punkte ins Ziel retten konnte, was nicht ganz einfach war, weil die Lauffläche des Reifens den Frontflügel beschädigt hatte: "Aufgrund dessen hatte ich starkes Untersteuern. Mir fehlte der Abtrieb. Ich musste das Auto sicher nach Hause bringen."

"Ich dachte mir, dass der Frontflügel gebrochen ist und ich weiß nicht, warum ihn das Team nicht gewechselt hat", rätselt Hamilton. "Ich denke, weil es zu viel Zeit gebraucht hätte, ihn zu wechseln. Aber das machte schon einen großen Unterschied aus, da ich mächtig Untersteuern hatte, nicht um die Kurven kam, nicht einmal die BMW herausfordern konnte."

"Wir hatten heute einfach Pech, aber abgesehen davon hatten wir den Speed, um mit Ferrari mithalten zu können. Denn wenn man hinterher fährt, dann verliert man etwas Abtrieb. Ich denke, dass wir den Großteil des Rennens über auf einem Niveau fuhren", so der Brite weiter. "Es war nur ein kleines Problem. Man hat immer Rückschläge. Wir haben das vergangene Rennen gewonnen und haben noch fünf Rennen vor uns. Es ist nicht vorbei, ich mache mir keine Sorgen."

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