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Geldsorgen beim Super Aguri F1 Team
Am Ende der Startaufstellung ist die Luft in der Formel 1 sehr dünn - dies bekommt nun auch das Super Aguri F1 Team zu spüren
(Motorsport-Total.com) - Angesichts der zahlreichen Automobilhersteller, die hunderte von Millionen investieren, um erfolgreich zu sein, ist es ein Wunder, dass das Super Aguri F1 Team nicht nur in der Formel 1 am Start ist, sondern nach den ersten zehn Saisonrennen in der erst zweiten Saison mit vier WM-Punkten vor Werksteam Honda sowie der Scuderia Toro Rosso und Spyker rangiert.
Doch trotz aller Überraschungs-Erfolge und Sympathiewerte kämpfen die Japaner mit einem Problem, das die Teams am Ende der Startaufstellung nur allzu gut kennen: Geldmangel. Das aktuelle Schlusslicht der Formel 1, Spyker, hat in den vergangenen Jahren aus diesem Grund gleich zwei Mal den Besitzer gewechselt, dieses Schicksal könnte auch dem japanischen Rennstall bevorstehen - und das trotz Unterstützung von Partner Honda.

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Teammanager Daniele Audetto bestätigte 'Motorsport-Total.com' gegenüber finanzielle Probleme: "Ein großer Sponsor hat nicht bezahlt, wir warten noch auf einen großen Geldbetrag, der im Juli hätte eingehen sollen und nicht gekommen ist. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, mussten aber reagieren, um das Team am Leben zu erhalten".
Die Folgen für den Rennstall knapp nach Saisonmitte sind schwerwiegend: "Wir haben bereits sämtliche Entwicklungsprogramme gestoppt, um Geld zu sparen, und es sind weniger Teammitglieder als sonst hier an der Rennstrecke vor Ort."
"Wir sparen, wo es geht, und hoffen, dass die vier Punkte, die wir haben, uns in der Platzierung der Konstrukteure so halten, dass wir auch finanziell profitieren." Bis zum zehnten Platz bekommen die Teams Geld aus dem Topf der verkauften Fernsehrechte, für die kleinen Teams ist das manchmal mehr als nur die halbe Miete.









