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Formel 1 fährt 2008 mit Vista und Office
Bei der ab dem kommenden Jahr verbindlichen Standard-Elektronik-Einheit setzt Technologie-Partner Microsoft wenig überraschend auf eigene Produkte

(Motorsport-Total.com) - Im Juli 2006 hatte der Automobilweltverband FIA bekannt gegeben, dass eine Firma namens 'Microsoft MES' von 2008 bis mindestens 2010 die einheitliche Elektronik-Einheit an die dann zwölf Formel-1-Teams liefern wird.
Damit ging das favorisierte Unternehmen 'Magneti Marelli', welches sich gemeinsam mit 'Pi Research' beworben hatte, in der Ausschreibung leer aus.
Bei 'Microsoft MES' handelt es sich um ein Joint Venture zwischen dem Softwaregiganten 'Microsoft' und der McLaren-Gruppe, das zwar auf dem Gelände in Woking stationiert ist aber unabhängig vom Formel-1-Team arbeitet.
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Die Electronic Control Unit (ECU) ist verantwortlich für die Steuerung der Formel-1-Boliden, allen voran für den Betrieb des Antriebsstrangs. Durch den Einsatz der ECU, die bei den Testfahrten in der vergangenen Woche von einigen Teams ausprobiert wurde, soll ein Verbot der Traktionskontrolle endgültig nachweisbar realisiert werden.
Zudem erhofft man sich eine Kostenersparnis, da die Systeme bisher von den Teams oder Partnern selbst entwickelt wurden. In Zukunft soll die ECU zum Beispiel auch den Benzinfluss limitieren, was für "grünere Technologien" in der Formel 1 von Bedeutung sein wird.
Das Redmonder Unternehmen hat mittlerweile verlauten lassen, dass man bei der ECU auf die neuen Ausgaben der eigenen Produkte Windows und Office setzt. Windows Vista und Office 2007 seien ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur, erklärte 'Microsoft'.
Die beiden Produkte werden vor allem für die Auswertung der von den ECUs gesammelten Daten genutzt. Pro Grand Prix sollen mehr als ein Gigabyte an Daten generiert werden, die anschließend ausgewertet werden können. Mit einem "Bluescreen" mitten auf der Rennstrecke muss also nicht gerechnet werden...









