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Fahrer loben Monzas modifizierte Schikane

29. August 2007 - 11:53 Uhr

Nachdem man jahrelang darum gekämpft hat, dass die Sicherheit der Rennstrecke von Monza verbessert wird, haben die Strecken-Betreiber nun gehandelt

Christijan Albers
Kiesbetten sind bei Fahrern äußerst unbeliebt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während auf anderen Rennstrecken die in die Jahre gekommenen Kiesbetten nach und nach durch Varianten aus Asphalt ersetzt werden, haben die Fahrer mit den Betreibern der Rennstrecke in Monza einen sieben Jahre langen Kampf geführt, bis endlich kurz vor der Austragung des Großen Preis von Italien gehandelt wurde.

So hat man endlich in der zweiten Schikane die Auslaufzonen aus Kies asphaltiert, so dass bei einem Ausritt nicht mehr die Gefahr eines Überschlags besteht. Dennoch sind die Fahrer noch nicht hundertprozentig zufrieden, schließlich hat man die hohen Randsteine noch nicht ersetzt, die eine Gefahr für die Radaufhängung der Autos darstellen.

Nach Jahren der Kritik gab es am gestrigen ersten Testtag in Monza endlich auch wieder einmal Lob für die Betreiber der italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecke: "Ich denke schon, dass es besser ist", so Jarno Trulli gegenüber 'autosport.com' über die Modifikationen. "Es ist gut zu sehen, was sie getan haben. Das ist definitiv ein Schritt nach vorn."

Einzig Williams-Testfahrer Kazuki Nakajima probierte am Dienstag unfreiwillig die neue Asphalt-Auslaufzone aus und berichtete wenig überraschend, dass er keine Probleme hatte, wieder seinen Weg zurück auf die Strecke zu finden. In den vergangenen Jahren blieben hier immer wieder Autos im Kies stecken oder überschlugen sich sogar.

Auch BMW Sauber F1 Team Pilot Nick Heidfeld begrüßte die vorgenommenen Änderungen, die "in 90 Prozent der Fälle" positiv greifen werden: "Es ist natürlich eine andere Angelegenheit, wenn dir das Gas stecken bleibt oder du einen Bremsdefekt hast, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man sich dort überschlägt, ist nun geringer."