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Ex-Shanghai-Streckenchef steht vor Gericht
In dem Veruntreuungsskandal am 'Shanghai International Circuit' muss sich nun der ehemalige Streckenchef vor Gericht verantworten
(Motorsport-Total.com) - Seit vergangenem Sommer ist bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Grand Prix von China nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist - unter anderem sollen Korruption und Veruntreuung von staatlichen Geldern vorgekommen sein.
Streckenchef Yu Zhifei musste bereits sein Büro am 'Shanghai International Circuit' wegen "unrechtmäßigen Verhaltens" räumen. Er soll an fragwürdigen Transaktionen beteiligt gewesen sein, im Zuge derer in den vergangenen Jahren seit Projektbeginn Geld spurlos verschwunden ist. Neben seinem Job hatte der Chinese auch seine Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei verloren.
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Außerdem wurden zwei hochrangige Politiker aus der Stadtverwaltung ihres Amtes enthoben, weil sie in Zusammenhang mit der Errichtung des 'Shanghai International Circuit' Bestechungsgelder angenommen haben sollen. Bei dem Skandal um die Formel 1 handelt es sich laut chinesischen Beobachtern um den schwerwiegendsten Vorfall dieser Art seit der Shanghaier Wirtschaftsreform in den 1980er Jahren.
Ab Donnerstag muss sich Zhifei nun vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf Veruntreuung von umgerechnet 101.320 Euro. Gegen den Chinesen laufen die Ermittlungen seit Oktober vergangenen Jahres. Ihm wird vorgeworfen, Unternehmens-Gelder für die Bezahlung eines Hauses verwendet zu haben, das seiner privaten Verwendung dient. Zhifei war im Januar verhaftet worden, ein Gericht hatte die Haft im Februar bestätigt.









