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Ermutigender Auftakt für Renault

03. August 2007 - 17:49 Uhr

Die Franzosen erlebten auf dem Hungaroring einen reibungslosen Freitag, den Heikki Kovalainen mit der zweitbesten Zeit beenden konnte

Heikki Kovalainen
Heikki Kovalainen war am Freitag überraschend flott unterwegs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Hauptaugenmerk lag am Freitag beim Renault-Team auf dem Vergleich der Reifentypen in puncto Konstanz und Performance. Wegen der schlechten Streckenverhältnisse rückten beide Piloten in der ersten Session weniger aus als ursprünglich geplant - das Team hoffte auf bessere Bedingungen am Nachmittag.

Trotz dieser ungünstigen Bedingungen schlossen beide Fahrer ihre Reifenvergleiche erfolgreich ab. Mit 0,364 Sekunden Rückstand belegte Heikki Kovalainen einen starken zweiten Rang. Giancarlo Fisichella wurde mit 0,779 Sekunden Abstand auf dem achten Rang geführt.

"Wir haben heute ein etwas ungewöhnliches Programm verfolgt, das aber gut funktionierte", so Kovalainen. "Ich konnte gleich Vertrauen ins Auto aufbauen und fühlte mich im gut im R27. Die Balance war in beiden Sessions neutral. Auf beiden Reifentypen gelangen mir schnelle Runden, und ich glaube, wir haben die Unterschiede im Verhalten der beiden Optionen erkannt."

"Verglichen mit den zurückliegenden Rennen war dies heute sicher ein sehr guter Start ins Rennwochenende. Mit der Abstimmung sind wir auf dem richtigen Weg. Jetzt müssen wir das Auto über Nacht noch etwas verbessern und auf unser Ziel konzentriert bleiben, am Sonntag eine gute Leitung zu zeigen."

"Der Tag ging für mich gut los, wir mussten einiges an der Abstimmung ändern, um eine vernünftige Balance zu erreichen", so Fisichella. "Auf den kurzen Distanzen, die wir im ersten Training gefahren sind, war ich immer noch nicht zufrieden mit dem Auto und konnte deshalb nicht das Maximum aus den Reifen herausholen."

"Nach einigen weiteren Änderungen aber stellte sich eine Verbesserung ein und wir fanden ein gutes Handling. Es gibt heute Abend sicher noch einiges zu tun, aber wir haben in die richtige Richtung gearbeitet, was wir morgen hoffentlich fortsetzen können."

"Die Zeiten am Freitag sind immer mit Vorsicht zu genießen und müssen auch mit Blick auf die Programme der anderen Teams bewertet werden", so Chefingenieur Pat Symonds. "Auf einer Strecke wie dieser gilt das umso mehr. Wir haben uns heute auf unser technisches Programm konzentriert und mit dem Aussortieren der Reifen begonnen."

"Wie immer ließ der Grip zu Begin stark zu wünschen übrig. Dass sich die Strecke dann laufend verbesserte, erschwerte die Aufgabe, eine gute Balance zu finden, zusätzlich. Deshalb war es wichtig, mit den Setup-Änderungen nicht immer den wechselnden Bedingungen hinterherzuhecheln. Ich denke, dass uns trotz dieser Widrigkeiten gute Fortschritte in der Grundschnelligkeit des Autos gelungen sind."

"Beim Anpassen des RS27-V8 an diese Strecke kamen wir ohne Zwischenfälle voran", fasste Denis Chevrier, Einsatzleiter Motoren, den Tag zusammen. "Wie für einen Freitag üblich, fuhren wir am Nachmittag deutlich mehr als am Morgen. Wir haben uns dabei hauptsächlich darauf konzentriert, die Performance von Chassis und Reifen über kurze und lange Distanzen zu verstehen."

"Der Hungaroring fordert unseren V8 nicht besonders stark, aber wegen der hohen Temperaturen ist es nicht einfach, den optimalen Kompromiss für die Kühlung zu finden. Auf diesem kurvigen Kurs suchen wir nach jedem bisschen Abtrieb - wenn wir bei der Kühlung zu konservativ vorgehen, kostet uns das aerodynamische Leistung."

Soweit verlief das Rennwochenende störungsfrei, und wir haben gute Einstellungen für die Motoren gefunden, die wir nun noch auf die ab morgen eingesetzten Renntriebwerke übertragen werden", meinte der Franzose abschließend.

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