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Fanartikel
DVD Lewis HamiltonHi. Ich bin Lewis Hamilton. Irgendwann moechte ich in Ihrem Auto Weltmeister werden., sagte Hamilton im Alter von 10 Jahren zu McLaren-Teamchef Ron Dennis. 2007 ging der Brite tatsaechlich für die »Silberpfeile« an den Start. Er begann seine Formel-1-Karriere sensationell mit neun Podestplaetzen hintereinander, feierte insgesamt vier Grand- Prix-Siege, fuehrte die Weltmeisterschaft bis zum allerletzten Grand Prix in Brasilien an und verlor die Krone dort um einen einzigen Punkt. Was er bis dahin geleistet hatte, war an Superlativen nicht mehr zu uebertreffen und brachte saemtliche Experten zum Staunen. Lewis Hamilton ist in die Szene eingedrungen wie ein Hurrikan. Auf dieser DVD erzaehlen Interviews und spektakulaere Rennaufnahmen die einmalige Geschichte des Wunderknaben und ersten farbigen Formel-1-Rennfahrers _ Lewis Hamilton. uvm.
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Der "Krieg der Sterne" eskaliert!
Hat McLaren-Mercedes seine beiden Fahrer noch im Griff? Der Streit zwischen Lewis Hamilton und Fernando Alonso droht zu eskalieren...
(Motorsport-Total.com/sid) - In der Formel 1 tobt der "Krieg der Sterne" immer heftiger. Weltmeister Fernando Alonso und Wunderkind Lewis Hamilton kämpfen mit allen Mitteln um die Fahrerkrone und setzen sich dabei nun sogar über alle Regeln hinweg. Nach dem Boxenstoppskandal von Budapest mussten auf Anweisung von McLaren-Boss Ron Dennis sogar zwei Leibwächter die beiden Hitzköpfe vor einer handgreiflichen Auseinandersetzung zu bewahren.
Die beiden Teamkollegen schaden mit ihrem Privatkrieg auch dem Arbeitgeber immer mehr. Denn mit seinem ungewöhnlichen Parkmanöver im Qualifying in Budapest ist Weltmeister Alonso weit über das Ziel hinausgeschossen. Strafversetzung für den Spanier, keine Punkte für seinen Rennstall - mit diesem Urteil schockten die Sportkommissare des Automobilweltverbandes FIA die Silberpfeile zur Geisterstunde.
Bei Spyker würde Alonso rausfliegen
"Das war eine Sauerei von Fernando. Das war unsportlich, weil es alles geplant war. Alonso sollte lieber versuchen, Hamilton auf der Strecke zu schlagen", sagte der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda am 'RTL'-Mikrofon. Spyker-Teamchef Colin Kolles meinte, sogar, dass "bei uns ein Fahrer nach so einer Aktion rausfliegt".
Alonso hatte den Briten Hamilton beim letzten Boxenstopp im Qualifying ausgebremst. Der Titelverteidiger zögerte seinen Halt so lange hinaus, dass der hinter im wartende Teamkollege keine Chance mehr auf eine schnelle Runde hatte. Bis zum diesem Zeitpunkt führte Hamilton. Dann aber raste Alonso zur Bestzeit und entriss dem Wunderkind die Pole Position.
Alonso durfte sich bis wenige Minuten vor Mitternacht freuen, dann riss ihn das Urteil der Sportkommissare vermutlich aus allen Träumen. Statt von der Pole Position musste der Weltmeister seine Aufholjagd im Titelrennen nur von Startplatz sechs beginnen. Den Platz an der Sonne bekam so Hamilton zugesprochen. Auch auf der Rennstrecke liefern sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen, vor dem Ungarn-Grand-Prix führte Neuling Hamilton mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Alonso.
Aktion schadet dem Ansehen des Sports
Dem FIA-Urteil waren mehrstündige Beratungen vorausgegangen. "Die Stewards befinden, dass Alonso unnötig einen anderen Fahrer behindert hat", hieß es in der Begründung. Härter als der Spanier wurde dessen Arbeitgeber bestraft. McLaren-Mercedes wurde mit dem Abzug aller Konstrukteurspunkte beim Großen Preis von Ungarn belegt. Laut FIA werden "die Aktionen des Teams in den finalen Minuten der Qualifikation als schädlich für das Interesse des Wettbewerbs und des Motorsports angesehen".
McLaren-Mercedes legte Einspruch ein. Die Verhandlung vor dem Berufungsgericht wird nach Angaben einer FIA-Sprecherin erst in den nächsten Wochen stattfinden. Ein Protest gegen den Rennausgang von Budapest sei nicht möglich, der Einspruch richte sich deshalb nur gegen den Punktabzug in der Marken-WM.
Dabei ist die Schuldfrage längst nicht eindeutig geklärt. Denn Alonso sagte, dass er "auf Anweisung meines Teams über Funk" so spät losgefahren sei. TV-Kameras hatten allerdings Bilder eingefangen, dass der Spanier offenbar erst nach mehrmaligem Blickkontakt mit seinem Physiotherapeuten verspätet Gas gab. Am Sonntag meinte der Spanier: "Die Kommissare können schreiben, was sie wollen. Es gibt keinen Artikel, gegen den ich verstoßen habe. Vielleicht kennen die Kommissare ihre Regeln nicht."
McLaren-Teamboss Ron Dennis verteidigte Alonso und gab seinem Ziehsohn Hamilton die Schuld an dem Skandal. Der Newcomer habe Runden zuvor den Befehl des Teams, Alonso überholen zu lassen, missachtet.
Am Boxenfunk lagen die Nerven brach
Hamilton vermutete neben Alonsos Foul auch eine Strafaktion von Dennis. "Versuch mich nicht so zu hintergehen", soll der Brite über den Boxenfunk geschimpft haben. "Sprich nicht so mit mir", meinte Dennis zurück. Als letzte Replik von Hamilton ist ein "Fuck you" übermittelt.
"Innerhalb des Teams herrscht definitiv Druck. Beide Fahrer sind sehr konkurrenzfähig und wollen gewinnen. Wir versuchen alles, um diesen Druck auszubalancieren, aber nach dieser Sache ist der Druck noch größer geworden", meinte Dennis. Alonso hatte sich mehrfach über eine Benachteiligung im deutsch-britischen Team öffentlich beklagt, nun kam es zur Retourkutsche.
Mercedes-Sportchef Norbert Haug glaubt als einer der wenigen, dass das Team die beiden Duellanten im Kampf um die WM-Krone noch unter Kontrolle hat: "Es knallt nicht. Wenn man zwei kämpferische Fahrer hat, dann ist einfach was los." Den Vorwurf, "wir würden uns selbst blockieren", bezeichnete Haug als "hanebüchen".









