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Danner: "Dennis muss für Ordnung sorgen"

14. August 2007 - 21:10 Uhr

Laut Christian Danner, Gerhard Berger, Niki Lauda und Hans-Joachim Stuck sollte McLaren-Teamchef Ron Dennis den teaminternen Streit bald beenden

Ron Dennis (Teamchef)
Laut Christian Danner müsse Ron Dennis bald für Ordnung im Team sorgen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie geht es weiter bei McLaren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Expertengesprächs, das die Fachzeitschrift 'Motorsport aktuell' mit den ehemaligen Formel-1-Fahrern Christian Danner, Gerhard Berger, Niki Lauda und Hans-Joachim Stuck führte. Alle vier meinten übereinstimmend, Teamchef Ron Dennis müsse den so genannten "Krieg der Sterne" schon bald beenden, um die WM-Chancen für das Team nicht zu gefährden.

Nach Meinung Bergers müssten zunächst die Hintergründe geklärt werden: "So wie es momentan aussieht, scheint Alonso im Vertrag den Nummer-1-Passus zu haben. Sollte das so sein, ist natürlich dieser Vertrag ausschlaggebend. Alonsos Verhalten spricht dafür, dass es eine Vereinbarung gibt, derzufolge er anders behandelt werden müsste." Jedoch sei man wohl auch bei McLaren überrascht, dass Hamilton bereits in seiner Rookie-Saison so erfolgreich sei und eine so starke Persönlichkeit entwickelt hätte.

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Daher müsse der Teamchef jetzt für Ordnung sorgen. Ob Diplomatie ein hilfreiches Mittel ist, wie Lauda vorschlägt, ist jedoch fraglich. Sowohl Stuck als auch Danner fordern hartes Durchgreifen - "möglicherweise unter Androhung von Maßnahmen", so Stuck. Und Danner fügt hinzu: "Da muss Dennis einfach Ordnung schaffen. Egal, wie viel Kraft ihn das kosten wird." Dazu Berger: "Ich kann mich erinnern, dass Senna und Prost auf ähnlichem Niveau gefightet haben, auch intern. Ron Dennis müsste Übung haben."

Der teaminterne Streit könnte auch Auswirkungen auf den Ausgang der Fahrerweltmeisterschaft haben. Lachender Dritter könnte Ferrari-Pilot Kimi Räikkönnen sein. Dazu Stuck: "Durchaus möglich, dass es einen lachenden Dritten geben wird. Bei so einer Fehde wird keiner nachgeben, und dann rappeln die sich auch mal ins Auto." Lauda rät daher, im Bedarfsfall zu einer Teamorder, um den Titel nicht zu gefährden. Aber das Schönste wäre, so der Österreicher, wenn die Fahrerleistung über das ganze Jahr verteilt entscheiden würde.

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