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Briatore will gegen Einheitselektronik protestieren
Der Renault-Teamchef hat Probleme mit der neuen Einheitselektronik und möchte auch keine Daten an die McLaren-Gruppe übermitteln
(Motorsport-Total.com) - Im kommenden Jahr wird die Formel 1 mit einer Einheitselektronik der Firma 'Microsoft MES' an den Start gehen. Bei 'Microsoft MES' handelt es sich um ein Joint Venture zwischen dem Softwaregiganten 'Microsoft' und der McLaren-Gruppe, das zwar auf dem Gelände in Woking stationiert ist aber unabhängig vom Formel-1-Team arbeitet.
Renault-Teamchef Flavio Briatore geht diese Nähe zum Rivalen McLaren-Mercedes jedoch zu weit: "Im Moment schreibe ich an einem Protest", erklärte der Italiener am Freitag in Budapest. "Wir wollen sie nicht. Zunächst einmal, da sie nicht in unseren Autos arbeitet, unsere Autos starten nicht einmal. Zweitens, warum sollen wir einige unserer Daten an McLaren senden?"
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Solche Probleme und Umstände kommen in den Augen Briatores zu Stande, da das Reglement vom Automobilweltverband FIA aufgestellt wird, der in Bezug auf die Einheitselektronik auch eine dementsprechende Ausschreibung durchgeführt hatte, die 'Microsoft MES' für sich entscheiden konnte.
"Ideal wäre es, wenn in der Formel 1 die Regeln durch die Teams festgelegt werden und die FIA diese absegnet", meint Briatore. "Aber das kann man nicht machen, denn die Teams bringen es nie zur Einigkeit und wir werden immer durch die Minderheit aufgehalten, die üblicherweise aus den kleinen Teams besteht."









