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Wurz knapp am Podium vorbei - Rosberg ging baden

22. Juli 2007 - 18:35 Uhr

Während Wurz erneut die Gunst der Stunde nutzen konnte und sich den vierten Rang sicherte, verlor Rosberg durch Aquaplaning die Kontrolle über sein Auto

Nico Rosberg und Jenson Button
Nico Rosberg und Jenson Button parkten die Autos im Kiesbett
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie schon in Kanada nutzte Alexander Wurz die Gunst der Stunde und sicherte sich im Chaos-Rennen den vierten Rang. Teamkollege Nico Rosberg drehte sich nach nur zwei Runden von der Strecke. Damit gab es im britischen Rennstall nach dem Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring ein lachendes und ein weinendes Augen.

"Ich konnte heute fast den Champagner kosten", so Wurz. "Ich bin über die vierte Position und die vielen Punkte sehr glücklich. Es war ein sehr hartes Rennen, ich musste meine gesamte Hirnleistung zu den richtigen Momenten abrufen. Das Härteste dort draußen war es heute, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn in solch einer Situation ist es schnell passiert, sich nicht mehr bremsen zu können. Ich musste mich konzentrieren und das Auto nach Hause bringen."

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"Mein Auto war heute gut. In den letzten par Runden setzte ich Mark Webber deutlich unter Druck, denn ich sah, wie er etwas rutschte und hoffte, dass er einen Fehler machen würde. Er machte einen kleinen Fehler, gerade am Ende, aber er reichte nicht aus, um einen Attacke zu starten, und mein Hauptziel war es natürlich, die Punkte für das Team nach Hause zu bringen. Man könnte sagen, dass es frustrierend ist, nur 0,2 Sekunden hinter dem Podium ins Ziel zu kommen, aber ich bin über den vierten Rang glücklich."

"Die erste Runde war auf den harten Reifen sehr schwierig", so Rosberg. "Es fiel nicht leicht, sie aufzuwärmen und ich schien damit mehr zu kämpfen als die Autos um mich herum. Wir wussten, dass der Regen kommt, und wir kamen zur richtigen zeit an die Box, aber wir erwarteten nicht so viel Wasser und rüsteten mein Auto mit den Intermediates statt mit den Regenreifen aus."

"Ich ging wieder auf die Strecke und etwas später wurden in der ersten Kurve gelben Flaggen geschenkt. Ich machte langsamer, hatte jedoch eine Menge Aquaplaning und rutschte in das Kiesbett. In solch einer Situation schwimmen die Reifen auf dem Wasser und man hat keinen Kontakt zum Boden. Der Motor ging aus und das war es. Das war sehr enttäuschend. Ich freue mich nun auf das kommende Rennen."

"Erneut ein großartiges Ergebnis für Alex", so Sam Michael, Technischer Direktor des Teams. "Das zeigt ganz klar, dass er unter schwierigen Bedingungen - ähnlich jener in Montréal - einen ruhigen Kopf bewahren kann und die richtigen Entscheidungen trifft. Er holte auch heute fast einen Podiumsplatz, aber es sollte nicht sein."

"Das war eine fantastische Leistung und gut für das Team, da es unsere Position in der Meisterschaft festigt. Nicos Rennen war natürlich früh zu Ende. Abgesehen von der Tatsache, dass wir schnelle Strategie- und Reifenentscheidungen treffen mussten, hatten wir im Rennen keinerlei Probleme."