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Watson fürchtet "befleckten Titel"
Wenn ein McLaren-Mercedes-Fahrer 2007 Weltmeister werden sollte, so befürchtet der Ex-Formel-1-Pilot einen Titel zweiter Klasse
(Motorsport-Total.com) - Der Spionage-Skandal in der Formel 1 ist noch nicht ganz ausgestanden, aber zumindest ist ein vorläufiges Ergebnis gesprochen: McLaren-Mercedes besaß geheime Ferrari-Unterlagen, es konnte aber nicht nachgewiesen werden, dass diese Informationen auch zum eigenen Vorteil eingesetzt wurden.
Dennoch: Ex-Formel-1-Pilot John Watson, selbst langjähriger McLaren-Pilot, fürchtet einen bitteren Nachgeschmack der Affäre. Sollte Lewis Hamilton den WM-Titel holen, dann würde dieser "immer befleckt sein", erklärte er in der 'Sun'. "Das ist sehr schade, denn er hat ja nichts falsch gemacht. Doch es wird immer die Fragen geben, ob die Informationen nicht doch genutzt wurden und wie lange sie das Team hatte."
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Die Geheiminformationen hätten McLaren-Mercedes dabei sehr wohl einen Vorteil geben können. "McLaren hatte ja nicht nur Informationen über das Auto, sondern auch darüber, wie das Team funktioniert. Es war die Bibel von Ferrari", so Watson weiter. "Das hat eine spannende Meisterschaft überschattet. Wir hatten eine fantastische Saison, in der Hamilton weltweit Schlagzeilen machte."
"Doch das alles wurde nun verunstaltet und das ist wirklich schade", fuhr er fort. Dabei hätte sich die FIA seiner Meinung nach gar nicht einmischen sollen, solange noch Gerichtsverfahren in dieser Sache anhängig sind. Und wenn der Automobilweltverband eingreift, dann solle er auch einen Schlussstrich ziehen. "Sie haben niemanden damit geholfen. Die FIA hat den Sport noch mehr in Verruf gebracht, indem sie es nicht beendet haben."









