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WMSC-Mitglied plädiert für McLaren-Mercedes
Das spanische Mitglied des World Councils, Joaquin Verdegay, glaubt, dass McLaren-Mercedes im Spionagefall keine Sanktionen befürchten muss
(Motorsport-Total.com) - Unabhängig von den strafrechtlichen Ermittlungen in Italien und Großbritannien wird am 26. Juli in Paris ein Hearing des World Councils der FIA stattfinden, bei dem McLaren-Mercedes und Ferrari in der Spionageaffäre alle Fakten auf den Tisch legen müssen. Anschließend wird über eine etwaige Strafe für die Silberpfeile entschieden.
Während das Team um Ron Dennis weiterhin behauptet, dass der unter Spionageverdacht stehende Chefdesigner Mike Coughlan auf eigene Faust gehandelt hat, betont nun auch das spanische Mitglied des World Councils, Joaquin Verdegay, dass McLaren-Mercedes wohl keine Konsequenzen zu befürchten hat. Selbst wenn es zu einer Strafe kommen sollte, würden wohl lediglich in der Konstrukteurs-, nicht aber in der Fahrer-WM Punkte aberkannt.
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"Zu beweisen, dass McLaren die Informationen verwendet und auch noch gewusst hat, woher sie kamen, ist sehr schwierig", erklärte Verdegay gegenüber der spanischen Sportzeitung 'AS'. "Natürlich hoffe ich daher, dass Dennis' Team nicht einmal verwarnt wird, denn es ist fast unmöglich, etwas zu beweisen." Nur ein Geständnis von Dennis würde die Ausgangslage ändern, aber damit ist nicht zu rechnen.
Interessante Randnotiz: Dem World Council gehören eigentlich auch Ferrari-Teamchef Jean Todt und Marco Piccinini an, Italiens Repräsentant innerhalb der FIA und langjähriger Rennleiter des Traditionsrennstalls aus Maranello. Man darf jedoch davon ausgehen, dass die beiden aus Objektivitätsgründen entweder für das Meeting in Paris ersetzt werden oder auf ihr Stimmrecht verzichten müssen.









