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Vettel: "Das ist wie eine Schule"

19. Juli 2007 - 22:14 Uhr

Der Test- und Ersatzfahrer des BMW Sauber F1 Teams über das Zuschauen im eigenen Land und die Chancen im Europa-Grand-Prix

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel kommt mit der Rolle als Zuschauer gut zurecht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel ist auch am Nürburgring wieder in seiner angestammten Position des Ersatzfahrers für das BMW Sauber F1 Team aktiv. Dass der Renneinsatz in Indianapolis nur eine einmalige Sache war, hat ihn bisher nicht gestört. "Ich war die letzten drei, vier Jahre auch Zuschauer. Von daher hat sich jetzt daran nichts geändert", erklärte er im Interview mit der 'ARD'.

"Natürlich würde ich gern im Auto sitzen, aber das würde ich auch überall gern, nicht nur hier am Nürburgring", fuhr er fort. "Als Rennfahrer möchte man Rennen fahren und nicht daneben stehen und zugucken. Aufgabe dieses Jahr ist eben Test- und Ersatzfahrer. Dafür bin ich am Wochenende bereit, wenn einem von beiden was passiert."

Damit er dennoch nicht einrostet, fährt Vettel in diesem Jahr in der World Series by Renault. "Was man mit diesen Formelserien bekommt, ist Praxis und Schulung", erklärte er. "Das ist wie eine Schule. Das bildet einen aus für das, was später kommen kann. Letztendlich ist der Schritt in die Formel 1 dann auch nur noch ein Schritt."

Angst vor dem Aufstieg hat er nicht, auch nicht nach dem schweren Unfall seines Teamkollegen Robert Kubica in Montréal. "Es hat allen gezeigt, dass die Autos sehr sicher sind heutzutage", so Vettel. "Was aber kein Verlass ist. Bei so einem Unfall spielen so viele Faktoren eine Rolle, die man nicht in der Hand hat. Von daher hat er extrem viel Glück gehabt und wir sind froh, dass er den Unfall so unbeschadet überstanden hat."

Am Nürburgring erwartet er von seinem Team eine ähnliche Leistung wie bei den Rennen zuvor. "Das Ziel ist ganz klar, die Zwei, die uns noch vor der Nase rumfahren, noch zu schlagen und wieder den Sprung auf das Podest zu schaffen", erklärte er. Realistischer seien aber die Ränge fünf und sechs. "Da stehen wir im Moment. Wir sind die dritte Kraft. Zwei Teams sind vor uns mit je zwei Autos."

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