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Trotz Angebot: BRDC will nicht verkaufen
Obwohl Geschäftsmann Oliver Speight 300 Millionen Euro investieren möchte, will der BRDC die Strecke in Silverstone nicht verkaufen
(Motorsport-Total.com) - Bereits im März hatte die Immobilienfirma Spectre 80 Millionen Euro für die Übernahme der Rennstrecke in Silverstone geboten - doch BRDC-Präsident Damon Hill lehnte damals ab. Offenbar ist das Angebot aber noch immer aufrecht, denn Spectre-Chef Oliver Speight bittet den BRDC um eine Präsentation seiner Pläne.
Daran scheint jedoch kein Interesse zu bestehen: "Wir fühlen uns ob des Angebots geschmeichelt, aber Silverstone steht definitiv nicht zum Verkauf", erklärte BRDC-Direktor Robert Brooks dem 'Guardian'. "Wir haben unseren eigenen Masterplan. Alle relevanten Planungsunterlagen wurden bereits bei den zuständigen Behörden eingereicht." Die Involvierung eines externen Unternehmens komme nicht in Frage.
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Dabei hätte Speight für Silverstone große Pläne, denn neben den 80 Millionen Euro, die er für die Übernahme bietet, würde er in den nächsten Jahren weitere 220 Millionen Euro aufwenden, um aus Silverstone einen ganzjährigen Freizeitpark mit motorsportlichem Schwerpunkt zu machen. So könne man die Anlage seiner Meinung nach rentabel gestalten. Außerdem wäre das Geld für die von Bernie Ecclestone geforderten Maßnahmen für ihn kein Problem.
Dass ihm der BRDC die kalte Schulter zeigt, kann er nicht nachvollziehen: "Ich würde den BRDC zum reichsten Klub seiner Art machen - weltweit. Die Präsenz des Klubs in Silverstone würde ich auf ewig garantieren, auch den Schutz der Rechte der Mitglieder", erklärte Speight. "Ich möchte nur dem Vorstand meine Ideen vortragen, dann können sich die Mitglieder selbst ein Bild machen, ob mein Angebot besser ist als der Masterplan des BRDC."










