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Toyota mit beiden Autos in den Top 10

21. Juli 2007 - 18:50 Uhr

Das Toyota-Team erreichte sein Ziel und brachte beide Autos in die Top 10 - Jarno Trulli nur marginal schneller als Ralf Schumacher

Ralf Schumacher
Wäre noch mehr gegangen? Ralf Schumacher während des Qualifyings...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Völlig auf einem Niveau fuhren im heutigen Qualifying am Nürburgring Jarno Trulli und Ralf Schumacher: In den beiden ersten Sessions waren die beiden gleich schnell, im Top-10-Finale setzte sich dann Trulli um 0,069 Sekunden gegen den deutschen Lokalmatador durch - was die Startpositionen acht und neun bedeutete.

"Die heutige Session lief ganz gut für mich - es ist positiv, in die Top 10 zu kommen", erklärte Schumacher. "Wir wären gerne noch ein bisschen weiter vorne gestanden, aber die Positionen acht und neun sind okay. Wir wussten, dass es schwierig werden würde, beide Autos in die Top 10 zu stellen, aber das Auto fühlt sich gut an und ich bin einigermaßen zufrieden mit der heutigen Performance. Die Balance war in Ordnung und wir hatten keine großen Schwierigkeiten."

Schumacher auf der sauberen Seite

"Ich bin auch froh, dass ich morgen auf der sauberen Seite des Grids stehen werde. Hoffentlich gelingt mir ein starker Start, denn die Autos, die vor uns stehen, liegen in Reichweite, glaube ich. Schauen wir mal, wie es läuft, aber ich bin guter Dinge. Das Wochenende ist bis jetzt erfreulich für uns verlaufen, so dass wir hoffentlich wieder Punkte sammeln werden", gab der Deutsche zu Protokoll.

Von einem "schwierigen" Qualifying sprach Trulli: "Wir haben beide einen guten Job gemacht und sind für das Rennen gut in Form. Wir werden weiter hart arbeiten, aber das Resultat ist nicht so schlecht. Die erste Session lieg gut und wir hatten keinerlei Probleme. In Q2 habe ich mich am Ende gedreht, aber zum Glück machte das nichts aus und ich kam in Q3. Dort hat mich der Abbruch wegen Hamilton nicht irritiert - das gehört zum Job dazu."

Und weiter: "Natürlich wird es schwierig, mit den Autos vor uns zu fighten, aber wenn ich mir anschaue, wo wir stehen, dann sehe ich gute Chancen auf weitere Punkte - wie immer werde ich pushen und alles geben. Es sollte morgen trocken bleiben, aber wir sind bekanntlich am Nürburgring, wo alles passieren kann, was das Wetter angeht", erklärte der Italiener.

Vasselon hätte mehr erwartet

Technikchef Pascal Vasselon sagte: "Es war ein enttäuschendes Qualifying, denn wir hätten erwartet, um die Top 6 zu kämpfen. Ralf und Jarno hatten nur minimalen Rückstand auf die Autos vor ihnen, aber das hilft nichts und ist halt so. Schade! Ansonsten lief die Vorbereitung sehr gut, bei beiden Fahrern, und folgedessen sollten wir morgen auf das Rennen sehr gut vorbereitet sein."

"Mit der Unterbrechung im dritten Qualifying schafften wir es, die letzten fünf Minuten so zu nutzen, dass beide Autos auf ihren schnellen Runden keinen Verkehr hatten. Wir entschieden uns für eine Strategie mit minimalem Verkehrsrisiko. Das lief glatt, ausgenommen von den finalen Positionen, denn da hätten wir uns wie gesagt doch ein bisschen mehr erwartet", meinte der Franzose abschließend.

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