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Toyota mit ärgerlichem "Doppelfehler"

08. Juli 2007 - 17:58 Uhr

Während Jarno Trulli mit mysteriösen Problemen zu kämpfen hatte, musste auch Ralf Schumacher mit einem rätselhaften Defekt das Rennen vorzeitig aufgeben

Jarno Trulli
Jarno Trulli musste wegen mysteriösen Problemen mit dem Grip aufgeben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Toyota-Team wird Großbritannien mit leeren Händen verlassen, nachdem keiner der beiden Piloten die Zielflagge sehen konnte - dabei hatte man von den Startplätzen sechs und zehn Punkte zum Greifen nahe.

Beide Autos kamen am Start schlecht vom Fleck weg und verloren ein paar Ränge. Schumacher musste in Runde 22 wegen eines "Problems mit der Rad-Befestigung" aufgeben. Trulli kämpfte mit der Balance und musste deswegen sein Auto an der Box abstellen.

"Dies war ein schwieriges Wochenende für mich und der heutige Tag stellte da keine Ausnahme dar", so Trulli. "Das ganze Wochenende über kämpfte ich im Vergleich zu meinem Teamkollegen mit einer sehr hohen Reifenabnutzung. Es ging am Freitag schlecht los und ich war das ganze Wochenende über nicht in der Lage, einen Weg zu finden, um das Auto zu verbessern."

"Ich erwartete aus diesem Grund ein hartes Rennen, aber es stellte sich heraus, dass es im Rennen sogar noch übler lief, wir müssen uns den Grund dafür anschauen. Das Auto war die ganze Zeit über sehr nervös und schlussendlich holte mich das Team rein, da etwas mit dem Auto nicht in Ordnung war. Wir müssen das untersuchen."

"Das Positive ist, dass Ralf in der Lage war, Druck zu machen und konstant zu sein. Wir dürfen das also nicht vergessen und freuen uns auf das kommende Rennen, denn jeder Grand Prix ist eine andere Geschichte. Aber für mich war es ein Wochenende zum Vergessen."

"Das war ein enttäuschender Tag", so Schumacher. "Als ich ausfiel, hatte ich ein Problem mit unserem linken Vorderrad, auch wenn wir noch die genaue Ursache untersuchen müssen. Ich spürte den Defekt, als ich in den Komplex fuhr und musste sofort aufgeben."

"Das ist schade, denn wir haben das ganze Wochenende über stark ausgesehen und wir waren zuversichtlich, heute ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Leider haben wir auch am Start ein paar Positionen verloren, das müssen wir uns anschauen, um zu verstehen, was da passiert ist."

"Es ist also klar, dass der Ausgang nicht befriedigend ist, aber das Positive ist, dass wir mit beiden Autos zurück in den Top 10 waren. Wir hatten heute ganz gute Rundenzeiten und waren in der Lage, mit den BMW und Renault mitzuhalten, als ich im Rennen war."

"Wir haben also eine ordentliche Leistung gezeigt und darüber bin ich ganz glücklich. Die Tatsache, dass wir in der Lage waren, weiter vorn zu kämpfen, verleiht dem Team bei der Vorbereitung auf den Nürburgring einen zusätzlichen Motivationsschub."

"Nach der starken Qualifying-Leistung von gestern hatten wir im heutigen Rennen ein besseres Ergebnis erwartet", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Aber heute sind die Starts alles. Unsere Starts waren einfach nicht gut genug, wir müssen das also erneut untersuchen und uns anstrengen, um unseren Speed von der Linie weg zu verbessern."

"Nachdem Ralf Plätze verloren hatte, steckte er im Verkehr fest, aber zumindest war sein Speed ganz konkurrenzfähig. Dann war er wegen eines Problems mit der Befestigung des Rads vorn links gezwungen, aufzugeben. Dann kam Jarno in Probleme mit der Balance und der Haftung, und das werden wir ebenfalls untersuchen."

"Wir versuchten alles, um zu verstehen, was da vor sich geht, und holten ihn früher zu seinem zweiten Stopp rein, um die Reifen zu überprüfen und die Nase zu wechseln. Aber schlussendlich war es nicht möglich, die Dinge zu ändern, und wir riefen ihn rein, weil das Auto ohne Haftung massiv aus der Balance war."

"Natürlich müssen wir nun alles analysieren, das heute schief gelaufen ist, und hart arbeiten, um die Autos weiterzuentwickeln. Aber dies war einfach nicht unser Rennen."

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