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Toyota in Magny-Cours wieder ohne WM-Punkte

01. Juli 2007 - 19:01 Uhr

Ralf Schumacher ging in Magny-Cours ebenso leer aus wie Jarno Trulli, der sich gleich in der ersten Runde selbst aus dem Rennen beförderte

Ralf Schumacher
Erst durch den Boxenstopp kam Ralf Schumacher an Rubens Barrichello vorbei
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Rein von der Performance her zeigte Toyota an diesem Wochenende in Magny-Cours ermutigende Ansätze, doch schlussendlich müssen die Japaner wieder ohne Punkte nach Hause fahren - und das ausgerechnet am ersten Grand-Prix-Wochenende des neuen Teamchefs Tadashi Yamashina, der die Leitung heute offiziell von Tsutomu Tomita übernommen hat.

"Das Resultat ist nicht so toll, aber es gibt zwei oder drei positivere Dinge", erklärte Yamashina. "Zunächst einmal ist da die konkurrenzfähige Vorstellung von Ralf, speziell in den Longruns, wenn er nicht von Verkehr aufgehalten wurde. Seine Leistung war sehr gut und man konnte an seinen Rundenzeiten sehen, dass er für Punkte in Frage gekommen wäre. Leider verlor er bei Jarnos (Trulli; Anm. d. Red.) Unfall einige Positionen, was ihn im ersten Stint 20 Sekunden kostete. Sonst hätte er sicher gepunktet.

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Neuer Teamchef lobt seine Fahrer

"Das Team machte einen tadellosen Job. Ich bin stolz auf sie."
Tadashi Yamashina

"Ich bin sicher, dass auch Jarno gepunktet hätte", fuhr er fort. "Ein weiterer positiver Punkt war, dass unser Start geklappt hat. Jarno hat Kovalainen angeschubst, aber er fuhr um einen Top-6-Platz. Ich freue mich sehr, ihn so weit vorne mitmischen zu sehen. Schließlich hatten wir auch keine Zuverlässigkeitsprobleme, die Autos liefen das ganze Wochenende hindurch reibungslos und das Team machte einen tadellosen Job. Ich bin stolz auf sie."

Schumachers Formel-1-Leben als 32-Jähriger begann ernüchternd, sein Plan von WM-Punkten als Geburtstagsgeschenk ging nicht auf. Im Getümmel um Trulli und Kovalainen in der Haarnadel fiel er nämlich hinter Rubens Barrichello zurück, den er zwar durch die Boxenstrategie überholen konnte, aber danach war sein Rückstand schon zu groß. Schlussendlich kam er als Zehnter mit einer Runde Rückstand ins Ziel.

"Bis auf die erste Runde lief das Rennen gut", sagte der Deutsche achselzuckend. "Schade, dass wir keine Punkte geholt haben, denn unsere Pace war in Ordnung. Die Umstände in der ersten Runde, als Jarno Kovalainen in der Haarnadel anschubste, waren unglücklich für mich. Ich hatte keinen Platz und verlor einige Positionen, weil alle sicher durch die Kurve fahren wollten. Das war einfach Pech. Ich war schneller als Barrichello, überholen konnte ich ihn aber nicht."

Schumacher von den Rundenzeiten ermutigt

"Vor dem ersten Boxenstopp hatte ich schon 20 Sekunden eingebüßt."
Ralf Schumacher

"Von da an war es ein schwieriges Rennen, vor dem ersten Boxenstopp hatte ich schon 20 Sekunden eingebüßt. Wir kämpften weiter und legten einige gute Rundenzeiten hin, was das Potenzial des Autos unterstreicht. Wir entwickeln das Auto laufend weiter und ich bin sicher, dass wir Fortschritte machen werden. Silverstone ist eine andere Strecke, ein neues Rennen. Wir hatten dort kürzlich einen viel versprechenden Test, also hoffe ich auf Punkte", wagte Schumacher einen Blick in die Kristallkugel.

Trulli sah seine Kollision indes als klassischen Rennunfall: "Ich habe mich einfach verschätzt", gab er zu. "Ich bremste zu spät und krachte in Kovalainen. Es tut mir Leid, denn ich habe sein und mein Rennen kaputt gemacht. Dadurch ging mein Frontflügel kaputt, aber auch die Aufhängung, so dass ich nicht weiterfahren konnte. Schade, denn heute wären Punkte drin gewesen. Das nächste Rennen kommt aber bald und weil alle im Team so hart arbeiten, bin ich für Silverstone zuversichtlich."

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