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Tost übt scharfe Kritik an Liuzzi und Speed
Franz Tost ist sauer auf Vitantonio Liuzzi und Scott Speed - und wieder einmal kommt auch das Thema der Einstellung auf den Tisch...
(Motorsport-Total.com) - Am Sonntag um 1.30 Uhr will ein Insider den Toro-Rosso-Piloten Vitantonio Liuzzi beim Shaken auf der Red-Bull-Charity-Party gesehen haben. Eigentlich cool. Früher sollen die Formel-1-Piloten durchaus dem Nachtleben gefrönt haben, um sich für den Grand Prix am nächsten oder dem gleichen Tag quasi inspirieren zu lassen.
Doch ohne Schlaf geht es in der heutigen Formel 1 offenbar nicht. Weder der modebewusste Liuzzi noch der freche US-Boy Scott Speed konnten beim verrückten Grand von Europa ihr Auto auf der Straße halten, während das Schwesternteam Red Bull Racing dank der erfahrenen Piloten Mark Webber und David Coulthard mit den Plätzen drei und fünf das beste Ergebnis der Teamgeschichte erzielte.
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Die beiden blau-roten Toro-Rosso-Boliden von Liuzzi und Speed gehörten zu jenen sechs Autos, die kurioserweise im Kiesbett der ersten Kurve strandeten. Die beiden Stammpiloten konnten schon nach der dritten Runde die Umkleidekabine aufsuchen - für Toro Rosso eine vergebene, realistische Chance auf WM-Punkte.
Die Presseerklärung des Teams spricht Bände - in der wahrscheinlich kürzesten Aussendung der Formel 1-Geschichte heißt es lediglich: "Heute gibt es nichts zu sagen."
Teamchef Franz Tost war da schon gesprächiger. Nach dem Rennen erklärte der Tiroler: "Heute sind nur die guten Fahrer ins Ziel gekommen." Die Frage, ob er mit seinen Piloten unzufrieden sei, beantwortete er mit den Worten: "Was soll ich dazu noch sagen? Wir sind nicht nur mit dem heutigen Auftritt unserer Piloten unzufrieden, wir sind mit der gesamten Performance der letzten Zeit unzufrieden."
Dass sich Liuzzi und Speed so früh gemeinsam ins gleiche Kiesbett verabschiedet haben, bekräftigt jene Stimmen innerhalb des Teams, welche für 2008 ein komplett neues Fahrerlineup fordern. Bekanntlich sind ChampCar-Ass Sébastien Bourdais, BMW Sauber F1 Team Testfahrer Sebastian Vettel und auch Ralf Schumacher im Gespräch.
Dass Liuzzi und/oder Speed noch in der laufenden Saison ausgetauscht werden könnten, hat Gerhard Berger zwar verneint, aber auch hinzugefügt: "In der Formel 1 kann man nie hundertprozentig sicher sein."









