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Starker Auftakt für Schumacher und Toyota

06. Juli 2007 - 17:58 Uhr

Ralf Schumacher hofft nach Platz drei im zweiten Freien Training auf die ersten fünf Startreihen - Jarno Trulli ebenfalls stark unterwegs

Ralf Schumacher
Es geht aufwärts: Ralf Schumacher wurde heute überraschend Dritter
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Na endlich! Ralf Schumacher war heute in Silverstone in beiden Freien Trainings schneller als sein Toyota-Teamkollege Jarno Trulli, landete einmal auf dem neunten, am Nachmittag sogar auf dem dritten Platz - zeitgleich mit Lewis Hamilton, vor Fernando Alonso und den beiden Williams-Piloten, die ja bekanntlich ebenfalls mit Toyota-Power unterwegs sind.

"Unser Tag lief gut", fasste der Deutsche mit einem flüchtigen Lächeln im Gesicht zusammen. "Beide Sessions waren positiv, wir hatten keine technischen Probleme, also sind wir mit dem bisher Erreichten zufrieden. Der Wind war am Morgen und am Nachmittag sehr stark, so dass es schwierig war, seriöse Vergleiche anzustellen. Wir haben aber die geplante Arbeit erledigt, für den Rest des Wochenendes sind wir also gut aufgestellt."

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Den dritten Platz als bester Ferrari-Verfolger wollte er nicht überbewerten: "Wir waren am Nachmittag recht schnell unterwegs, aber warten wir mal ab, wie es morgen geht. Vielleicht haben wir ja Glück mit dem Wetter, denn wenn es regnet, kann alles passieren. Jetzt müssen wir aber einmal schauen, beide Autos in den Top 10 zu qualifizieren. Darauf kann man dann aufbauen", so Schumacher.

"Selbst wenn es nicht regnet, bläst der Wind, der das Setup beeinträchtigt."
Jarno Trulli

Trulli beschwerte sich indes über das "typisch englische" Wetter: "Selbst wenn es nicht regnet, bläst der Wind, der das Setup beeinträchtigt. Daher konzentrierten wir uns auf Reifentests, was gut lief. Wir setzten ermutigende Rundenzeiten und unser Paket scheint auf diesem Streckentyp gut zu funktionieren, denn wir waren beim Test vor zwei Wochen auch schon schnell. Es sieht nicht schlecht aus für morgen und wir hoffen auf ein gutes Rennen", teilte der Italiener mit.

Auch Chefingenieur Dieter Gass verwies auf den guten Test vor zwei Wochen, betonte aber, die Arbeit am Setup sei wegen des Winds schwierig gewesen. Aber: "Trotzdem sammelten wir viele Informationen, speziell in Bezug auf die Reifen", zeigte er sich zufrieden. "Es war ein problemloser Tag und wir erledigten alles, was wir erledigen wollten. Am Nachmittag sahen wir besonders stark aus, weshalb ich guter Dinge bin, dass ein starkes Wochenende vor uns liegt."