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"Spionage-Affäre": Ferrari denkt über Einspruch nach
Für Ferrari ist die "Spionage-Affäre" noch lang nicht vorbei: Nach Informationen der Nachrichtenagentur 'ANSA' prüfe man einen Einspruch
(Motorsport-Total.com/sid) - Ferrari denkt nach dem Freispruch für den Konkurrenten McLaren-Mercedes in der Spionage-Affäre über einen Einspruch gegen die Entscheidung des Automobil-Weltverbandes FIA nach. "Wir denken darüber nach, was nach dieser unverständlichen und schwerwiegenden Entscheidung von Paris zu tun ist", wird Ferrari-Generaldirektor Jean Todt von der italienischen Nachrichtenagentur 'ANSA' zitiert.
"Es ist schwer zu verstehen, wie jemand, der für schuldig befunden wird, ungestraft bleibt", meinte Todt weiter. Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo meinte bei 'ANSA', "dass diese Geschichte noch nicht vorbei" ist.
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McLaren-Mercedes war vom World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA nach einer Anhörung am Donnerstag in Paris nicht bestraft worden, obwohl ein früherer McLaren-Designer in Besitz vertraulicher Ferrari-Daten war.
Das FIA-Gremium hatte die Entscheidung damit begründet, dass keine Beeinflussung dieser Saison durch Verwendung dieser Daten vorliege, für eine spätere Verwendung aber den WM-Ausschluss für 2007 und 2008 angedroht.










