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"Sehr produktiver" Freitag für Toyota
Beim Heimspiel am Nürburgring erwischte das Toyota-Team einen guten Auftakt - Ralf Schumacher als bester Deutscher Fünfter
(Motorsport-Total.com) - Als bester Deutscher landete Ralf Schumacher im zweiten Freien Training am Nürburgring auf dem sechsten Platz, nur 0,329 Sekunden hinter der Spitze, aber knapp vor seinem Teamkollegen Jarno Trulli. Am Vormittag hatte er den siebenten Platz belegt, Trulli den elften - Toyota scheint sich also beim Heimspiel eine Stunde von der Fabrik in Köln entfernt auf einem guten Weg zu befinden.
"Wir hatten heute zwei gute Sessions", bestätigte Schumacher. "Es ist schön, wieder vor den deutschen Fans zu fahren, und ich bin ziemlich zufrieden mit unserer Arbeit, speziell mit unseren Rundenzeiten. In den vergangenen paar Rennen haben wir einiges am Setup geändert, das hat mir geholfen. Meine Pace war in Frankreich und Silverstone relativ konkurrenzfähig, auch wenn man es an den Resultaten nicht ablesen konnte, und das scheint auch hier wieder der Fall zu sein."

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Regen kürzer als erwartet
"Wir arbeiteten am Setup, daran, die Reifen auf dieser Strecke zu verstehen, und alles lief gut. Das Team hat viele Informationen, mehr als erwartet, weil es kürzer als vorhergesagt regnete. Dadurch hatten wir Gelegenheit, mehr Runden zu fahren", fügte er an. "Wir geben alles und das Ziel für morgen ist wieder das dritte Qualifying, was uns die Chance geben würde, um Punkte zu kämpfen. Wir werden am Auto vor dem Qualifying noch arbeiten. Ich bin optimistisch."
Von einer "brauchbaren Session" sprach Trulli: "Man kann an unseren Rundenzeiten sehen, dass ich heute wirklich konkurrenzfähig war. Schade, dass ich auf meiner schnellsten Runde aufgehalten wurde, sonst wäre ich weiter vorne gelandet. Das Wichtigste ist aber, dass wir Fortschritte machen und uns nach vorne bewegen. Wir wollen in jedem Rennen Punkte holen, gerade hier, bei unserem Heimrennen."
"Wie immer kämpfen wir hart, aber jedes Rennen ist eine andere Geschichte, also müssen wir das Qualifying abwarten", gab der Italiener zu Protokoll. "Ich ziele darauf ab, mich für die Top 10 zu qualifizieren, auch wenn die Konkurrenz sehr stark ist. Wenn wir das Auto bis zum Qualifying noch ein bisschen verbessern können, dann sollte es eigentlich ein gutes Wochenende werden."
Gass mit beiden Sessions zufrieden
Für Chefingenieur Dieter Gass war es ein "sehr produktiver" Freitag: "Wir haben unser Programm am Morgen wegen der Regenvorhersage für Nachmittag umgestellt. Der Regen hörte dann früher als erwartet auf, wodurch wir Gelegenheit hatten, weiter am Trockensetup zu arbeiten und uns auf Samstag und Sonntag vorzubereiten. Es dauerte ein bisschen, bis die Strecke am Nachmittag ganz trocken war, aber gegen Ende war sie ideal", so der Deutsche.
Und weiter: "Wir hatten zwei absolute problemlose Sessions, was gut war, denn so konnten wir an den Reifen und am Setup arbeiten. Wir sammelten viele Daten mit dem Medium- und dem Softreifen und sind in einer guten Position, um eine Strategieentscheidung zu treffen. Insgesamt scheinen wir in guter Verfassung zu sein. Das wollen wir natürlich das ganze Wochenende hindurch mitnehmen", erklärte Gass.











