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Renault investiert 37 Millionen in Zukunfts-Technologien
Das Formel-1-Weltmeister-Team Renault investiert rund 37 Millionen Euro in langfristige Technologien, darunter in die Strömungssimulation
(Motorsport-Total.com) - Das Formel-1-Team von Renault hat am Montag bekannt gegeben, dass man 50 Millionen Dollar (umgerechnet rund 37,36 Millionen Euro) in ein Technologie-Programm am Standort des Rennstalls, im britischen Enstone, investieren wird.
Dieses langfristige Programm beinhaltet Investitionen in die neue Computational Fluid Dynamics-Anlage (CFD), mit der Strömungssimulationen durchgeführt werden.
Die Leistungsfähigkeit des Systems soll um den Faktor zehn gesteigert werden und stellt damit nach Angabe der Franzosen "einen Maßstab für die Industrie" dar. Mit der Rechenleistung soll es das System in die Top 100 der weltweit schnellsten Großrechner schaffen.
Mit der CFD-Technologie lässt sich nicht nur der Luftwiderstand von PKW und Flugzeugen und damit die CO2-Emmissionen reduzieren, Renault versucht, die Umweltbelastung durch die neue Anlage so gering wie möglich zu halten. So wird diese mit erneuerbarer Energie betrieben. Übrigens hat das Team das Kyoto-Ziel der Emission-Reduktion um 12,5 Prozent bis zum Jahr 2012 bereits im Jahr 2005 erreicht.
"Dieses Investitions-Programm in die Technologie des Teams stellt ein starkes Signal in Bezug auf unsere Verpflichtung gegenüber einen konkurrenzfähigen Zukunft in der Formel 1 dar", so Teamchef Flavio Briatore. "Jede Investition wird im Einklang mit der zukünftigen Reglementierung des Sports sorgfältig und effizient gemanagt, um für das Team den maximalen Vorteil zu erreichen."
"Wir freuen uns, die Konstruktion des neuen CFD-Zentrums in Enstone bekannt geben zu können", so Bob Bell, Technischer Direktor des Teams. "Während andere Teams in teure Windkanäle investiert haben, glauben wir, dass CFD eine Technologie der Zukunft ist, die beim Design und der Entwicklung effizienter Fahrzeuge eine integrale Rolle spielen wird."
"Dieses neue Zentrum wird es uns erlauben, die Grenzen der existierenden Technologie zu verschieben und neue Techniken und Fähigkeiten zu entwickeln, die in der Zukunft ihre Anwendung fernab von den Rennstrecken finden werden", so der Brite abschließend.









