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Red Bull Racing: Licht und Schatten

21. Juli 2007 - 18:12 Uhr

Pech für David Coulthard, tolle Leistung von Mark Webber: Gemischte Gefühle bei Red Bull nach dem Qualifying am Nürburgring

Mark Webber
Mark Webber fuhr heute völlig überraschend in die dritte Startreihe
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sehr unterschiedlich war die Gefühlslage bei Red Bull Racing nach dem Qualifying am Nürburgring: Während Mark Webber seinen Boliden auf den sechsten Startplatz stellen konnte, hatte David Coulthard Pech und blieb schon in der ersten Session hängen. Der Schotte geht in der Eifel morgen von Rang 20 aus ins Rennen.

Coulthard hatte einen Tag zum Vergessen: "Zur ersten schnellen Runde fuhr ich hinter Mark raus. Er brach die Runde ab, als er in Verkehr kam. Ich fuhr dicht auf ihn auf und wurde aufgehalten. Meine zweite Runde begann ich noch dichter hinter ihm - wieder keine saubere Runde. Und bei der dritten Runde hatten wir ein Problem mit dem Timing."

"Als ich um die Ecke auf die Start-Ziel-Gerade bog, bekam ich die schwarz-weiß karierte Flagge. Es ist passiert und wir müssen damit leben. So etwas ist uns noch nie passiert und wird auch nie wieder passieren", fasste der Schotte zusammen.

Teamkollege Webber dagegen zeigte sich überglücklich: "Wir schafften heute den Einzug in die Top 10. Das ist großartig, weil die Teams im Mittelfeld zurzeit sehr eng beieinander liegen. Ich bin sehr glücklich. Wir werden morgen gegen Toyota, Renault und Williams fahren und versuchen, ihnen ein paar Punkte abzunehmen."

Teamchef Christian Horner jubelte mit dem Australier und bedauert das Pech von Coulthard: "Mark hatte heute einige phantastische Runden, vor allem in der zweiten Session. Er schaffte den Einzug in die Top 10 und fuhr dort ebenfalls sehr gut. Er hat heute einen guten Job gemacht", so der Brite.

Und er fügte hinzu: "David hatte auf seiner ersten Runde Pech. Vor seiner dritten schnellsten Runde hatten wir Schwierigkeiten, das Auto aus der Box zu bekommen. So kam er nicht rechtzeitig über die Ziellinie, um die Runde anzutreten - er war circa zwei Sekunden zu spät dran. So ein Fehler darf einfach nicht passieren."

Renault-Motoreningenieur Fabrice Lom zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Abschneiden von Webber: "Mark fuhr ein starkes Qualifying heute Nachmittag. Vor allem seine Runde im zweiten Abschnitt war sehr gut. Es ist gut zu sehen, dass wir stärker als Toyota und unsere anderen direkten Konkurrenten sein können. Wir haben morgen eine Chance, Punkte zu holen, und wir werden hart kämpfen", so der Franzose.

"Auf der anderen Seite sind wir enttäuscht über das Pech von David. Er hatte keine Chance, eine gute Zeit zu fahren, aber es war nicht seine Schuld. Es wird ein schwieriges Rennen für ihn, denn hier kann man nur schwer überholen. Trotzdem müssen wir jede Gelegenheit nutzen, die wir bekommen", blickte Lom auf das morgige Rennen.

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