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Räikkönen endlich bei Ferrari angekommen
Stefano Domenicali und Chris Dyer analysieren das Rennen in Silverstone und erklären, warum Kimi Räikkönen plötzlich zum Seriensieger mutiert
(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen hatte einen schwierigen Einstand in die Saison, doch seit seinem Sieg in Magny-Cours wirkt er irgendwie befreit - und auch wenn er heute in Silverstone erst nach dem zweiten Boxenstopp in Führung ging, kamen an seinem Sieg eigentlich zu keiner Phase des Rennens ernsthafte Zweifel auf.
"Wir sind froh über seine Leistungen. Jeder weiß, dass wir ein paar schwierige Rennen hatten, aber jetzt läuft es wieder rund für ihn", strahlte der Renningenieur des Finnen, Chris Dyer. Und Ferrari-Sportchef Stefano Domenicali fügte an: "Er hat einen Schritt in der Performance gemacht, das kann man momentan sehen. Er ist jetzt viel schneller als noch vor ein paar Monaten - so, wie es eigentlich von Anfang an hätte sein sollen."

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Laut Dyer sei "alles genau nach Plan" gelaufen: "Hamilton stoppte ein bisschen früher als erwartet, danach war es ein Rennen gegen Alonso. Im zweiten Stint musste Kimi sehr kontrolliert fahren, um die Reifen zu schonen und am Ende des Stints pushen zu können. Dadurch kam er beim zweiten Stopp vor Alonso raus. Ich war zuversichtlich, dass es reichen würde. Der Abstand war groß genug", gab er zu Protokoll.
Nur "zu 50 Prozent" glücklich zeigte sich Domenicali, der den Ärger über die Startpanne bei Felipe Massa im Siegestaumel nicht ganz verdrängen konnte: "Mit der Performance, die wir an diesem Wochenende hatten, hätten wir einen Doppelsieg feiern müssen. Solche Fehler wie bei Felipe am Start dürfen nicht passieren", sagte er. Was war eigentlich der Grund dafür, Stefano? "Wir wissen es noch nicht, wir müssen es noch analysieren. Aber es sollte nicht vorkommen eigentlich."
Grundsätzlich scheint sich Ferrari nun auf einem guten Weg zu befinden: "Wir sind auf einem guten Weg und werden versuchen, die Pace an den Nürburgring mitzunehmen. Schade, dass wir so viele Punkte verloren haben, denn die Lücke zu Hamilton ist schon recht groß, aber wir pushen weiter und machen Druck auf unsere Konkurrenten, die sehr stark sind. Wir müssen aggressiv sein", teilte Domenicali mit.









