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Produktiver Tag für Spyker trotz Sutil-Abflug

06. Juli 2007 - 18:23 Uhr

Das Spyker-Team erlebte einen produktiven und erfolgreichen Trainingstag in Silverstone, nur der Abflug von Adrian Sutil trübte das Gesamtbild ein wenig

Adrian Sutil
Adrian Sutil leistete sich im 2. Freien Training einen Abflug
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Adrian Sutil war das 2. Freie Training am Freitag nach 30 Runden vorzeitig beendet, als er in der schnellen 'Copse' nach Start und Ziel die Kontrolle über sein Auto verlor, sich von der Strecke drehte und noch leicht in die Reifenstapel einschlug. Mit 3,081 Sekunden Rückstand wurde der Deutsche 22., Teamkollege Christijan Albers platzierte sich einen Rang davor und hatte 2,474 Sekunden Rückstand zu verzeichnen.

"Wir begannen das Wochenende gut, aber dann hatten wir mit der härteren Reifenmischung ein paar Probleme, die wirklich nicht zu funktionieren schien", so Sutil. "Wir nahmen dann ein paar Veränderungen am Setup vor, aber das Auto hatte eine Menge Untersteuern und war sehr schwierig zu fahren."

"Ich verlor es dann in der 'Copse' und krachte in die Streckenbegrenzung, aber zum Glück war es kein großer Unfall. In der Mitte der zweiten Einheit fielen ein paar Regentropfen, als ich auf den harten Reifen auf die Strecke ging, aber das hat die Rundenzeiten nicht wirklich beeinflusst, vielleicht nur um ein paar Zehntelsekunden. Ich hoffe, dass wir uns morgen verbessern können."

"Wir hatten heute einen guten Tag", so Albers. "Wir konnten ein paar Longruns fahren um zu schauen, wie diese Reifen auf lange Distanzen reagieren und ich war mit der Balance zufriedener. Auch wenn ich noch nicht wirklich wirklich mit dem Setup zufrieden bin, gibt es morgen noch einen weiteren Tag, an dem es möglich ist, sich zu verbessern. Hoffentlich wird es im Qualifying gut laufen."

"Dies war ein ziemlich produktiver Tag, der am Ende durch den Abflug frustrierend war", so Technikdirektor Mike Gascoyne. "Wir hatten in beiden Einheiten eine ordentliche Balance und keine wirklichen mechanischen Probleme an einem der Autos. Und die gute Neuigkeit ist, dass wir mit der Gruppe vor uns ganz gut mithalten konnten. Leider hat Adrian sichergestellt, dass es unserer Verbundwerkstoff-Abteilung nicht langweilig wird."

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