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Neues Ferrari-Statement zum Spionageskandal

05. Juli 2007 - 15:07 Uhr

Ferrari würde über die Spionageaffäre von einer Nicht-Formel-1-Quelle informiert - Informationssperre wegen der laufenden Ermittlungen

Ferrari-Logo
Das Ferrari-Team gibt in der Spionageaffäre nicht allzu viel preis
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie das Ferrari-Team heute per schriftlicher Aussendung bekannt gegeben hat, wurden die Verantwortlichen in Maranello Ende vergangener Woche "von einer dritten Partei außerhalb der Formel 1" über die Beteiligung des McLaren-Mercedes-Chefdesigners Mike Coughlan am Spionageskandal informiert. Wer diese dritte Partei ist, bleibt allerdings geheim.

Ferner stellten die Italiener klar, dass die englische Polizei noch nicht in die laufenden Ermittlungen involviert ist. Bestätigt ist hingegen, dass der Vorfall am Montag unter höchster Dringlichkeit beim High-Court in London gemeldet wurde. In der Folge kam es Medienberichten zufolge zu einer Hausdurchsuchung bei Coughlan, bei der offenbar 700 Seiten belastendes Ferrari-Material beschlagnahmt wurden.

Eine Untersuchung des Falls läuft aber nicht nur in England, sondern auch in Modena, wo die zuständige Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde. Diese wurde bereits nach den Sabotagevorwürfen gegen Nigel Stepney informiert - und der neue Sachverhalt scheint damit ja in Zusammenhang zu stehen.

Darüber hinaus möchte sich Ferrari wegen der laufenden Ermittlungen im Moment nicht zu der Angelegenheit äußern.