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McLaren-Mercedes gibt nicht klein bei

09. Juli 2007 - 13:55 Uhr

McLaren-Mercedes-Geschäftsführer Martin Whitmarsh sieht schon jetzt einen WM-Kampf, der bis zum letzten Saisonrennen anhalten wird

Martin Whitmarsh
Für Martin Whitmarsh liegt die WM-Entscheidung noch in weiter Ferne
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon nach dem Rennen in Magny-Cours nahm man bei McLaren-Mercedes die Niederlage gegen Ferrari gefasst auf. Das Wechselspiel an der Spitze könnte sich jederzeit wieder in Richtung "Silber" drehen. In Silverstone geschah dies noch nicht. Alarmglocken schrillen in Woking deswegen aber noch lange nicht.

Für McLaren-Mercedes-Geschäftsführer Martin Whitmarsh waren die vergangenen beiden Rennen eine Ausnahme, zudem würden Neuentwicklungen, die am Nürburgring debütieren sollen, das Team wieder in eine bessere Situation bringen. Ferrari habe nicht endgültig die Oberhand gewonnen.

"Wir müssen uns verbessern", erklärte er. "Am Dienstag beginnen die Testfahrten und wir haben einige Verbesserungen am Auto. Aber auch Ferrari wird nicht stillstehen. Derzeit bestimmen die Kurse die Leistungsfähigkeiten der einzelnen Teams. Wir werden sehen, ob das hin- und herpendeln wird. Aber so sehe ich das momentan."

Die Losung bei den "Silbernen" ist einfach. "Wir müssen sicherstellen, dass wir auch weiter um diese Meisterschaft kämpfen", so Whitmarsh. "Wir haben in beiden Wertungen einen guten Vorsprung und zwei fantastische Fahrer, die nie aufgeben. Aber um die Meisterschaften zu gewinnen, sind wir als Team gefragt. Wenn die Fahrer immer so wie an diesem Wochenende agieren, können wir uns nicht mehr wünschen."

An eine baldige Vorentscheidung im Zweikampf glaubt er aber nicht. "Es geht immer nur um einige Zehntel", erklärte er. "Es ist, glaube ich, klar, dass wir die gesamte Saison über bis zum Ende diesen Kampf haben werden. Für die Formel 1 ist das großartig. Aber wir sind nie davon ausgegangen, dass es einfach werden würde."

"Ferrari ist stark, aber das sind wir auch", fuhr er fort. "Wir werden das Auto verbessern und wir sind in einer tollen Ausgangslage - egal, was in den vergangenen zwei Rennen passierte." Man dürfe nur einen Fehler nicht begehen: nachlassen. Schon bei den Testfahrten in Spa-Francorchamps wird man daher mit Aerodynamikretuschen und weiteren Verbesserungen ausrücken.

"Wir werden nach dem Test ein schnelleres Auto haben, und Ferrari wird das Auto sicher auch verbessern. Es geht also darum, wer in den nächsten 14 Tagen das Auto am stärksten voranbringt", führte er gegenüber 'Reuters' aus und warnte im gleichen Atemzug: "Wenn nur eines unserer Autos keine Punkte holt, dann kann das Pendel sehr schnell in eine Richtung ausschlagen."

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