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Kein Stunk zwischen Kovalainen und Trulli
Keine Schuldzuweisungen gab es nach der Kollision zwischen Heikki Kovalainen und Jarno Trulli in der Adelaide-Haarnadel von Magny-Cours
(Motorsport-Total.com) - Eigentlich hätte man es verstehen können, wenn sich Heikki Kovalainen grün und blau geärgert hätte: Vom sechsten Startplatz aus kommend hatte er beim Heim-Grand-Prix seines Renault-Teams in Magny-Cours eine ideale Ausgangsposition, doch effektiv war sein Nachmittag schon nach ein paar Metern wieder vorbei.
Beim Anbremsen der Adelaide-Haarnadel bekam der Finne nämlich einen Rempler von hinten verpasst, weil sich Jarno Trulli überschätzte und zu spät bremste. Kovalainen musste an die Box kommen und spielte anschließend keine Rolle mehr, dabei wäre ein fünfter Platz durchaus möglich gewesen. Dennoch gab er sich nach dem Rennen sportlich fair und verzichtete auf Verbalattacken gegen seinen Kontrahenten.

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"Ich wusste bis nach dem Rennen gar nicht, wer es war, bis ich das Video gesehen habe", erklärte Kovalainen. "Ich schaute in den Rückspiegel. Bevor wir in der Kurve ankamen, dachte ich, Nick (Heidfeld; Anm. d. Red.) wäre hinter mir. Also hielt ich ihn anfangs für den Übeltäter. Er war aber gar nicht nahe an mir dran, daher war ich darauf konzentriert, meine Linie zu halten und 'Fisi' (Fisichella; Anm. d. Red.) abzuschirmen, abzuwarten, was passiert."
"Dann fuhr ich zur Kurve und Trulli kam von hinter Nick daher und hat wohl einfach zu spät gebremst, mich dabei getroffen. That's Racing, manchmal kann so etwas schon passieren. Es hat keinen Sinn, sich deswegen den Kopf zu zerbrechen", so der 25-Jährige, bei dem sich Trulli fair entschuldigte: "Ich habe mich einfach verschätzt. Ich bremste zu spät und krachte in Kovalainen. Es tut mir Leid, denn ich habe sein und mein Rennen kaputt gemacht."










